121-Thomas Mann, Tschaikowski und What happened, Miss Simone

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Thomas MannDer Tod in Venedig

Der berühmter Schriftsteller Gustav von Aschenbach mittlerweile etwas über 50 Jahre alt und seit einiger Zeit verwitwet, geht es in seinem Leben nur um Leistung. Alles andere scheint zweitranging. Von Aschenbach befällt eine plötzliche Reiselust, und so beschließt er eine Erholungsreise nach Venedig anzutreten. Dort angekommen beobachtet er am Strand täglich einen Jungen, der mit seiner Mutter und seinen Schwestern im selben Hotel wohnt, wie von Aschenbach. Er verliebt sich in den 14jährigen Jungen, bewahrt aber immer eine zurückhaltende Distanz zu dem Jungen. Der später folgende Gefühlsrausch jedoch, dem er sich hingibt, der sonst so selbstgestrenge von Aschenbach, macht aus ihm letztlich einen würdelos gealterten Mann. Thomas Mann selbst nannte die Novelle: Tragödie einer Entwürdigung.

Gehört zum 175. Geburtstag von Pjotr Iljitsch Tschaikowski
Die 5. Symphonie in den folgenden Aufnahmen:

1888 geschrieben, zehn Jahre nach seiner vierten. Ihn plagte die Angst, dass er sich “ausgeschrieben” habe, schrieb er seine 5. Symphonie in nur wenigen Wochen. Die Uraufführung fand unter der Leitung Tschaikowskis am 17. November 1888 in Sankt Petersburg statt. Die Sinfonie ist dem deutscher Musiklehrer, Musikkritiker und Musikschriftsteller Theodor Avé-Lallemant gewidmet. Das Werk besteht aus vier Sätzen.

Evgeny MravinskySankt Petersburger Philharmoniker (Homepage) (Spotify)

Die Straffe. Kann man wohl als recht authentische Version des Ganzen bezeichnen.

Sergiu Celibidache – Münchner Philharmoniker (Homepage) (Spotify)

Die Getragene. Hier wird Tschaikowski eher romantisch interpretiert.

Neeme JärviGötheburger Symphonie Orchester (Homepage) (Spotify)

Die Gemäßigte. Nicht gar zu romantisch, aber ein bisschen doch. Quasi, der Mittelweg.

Roger NorringtonRSO Stuttgart des SWR (Homepage) (Spotify)

Die Drollige. Tschaikowski im Klangbild des Barocks. Quasi, à la Bach oder Mozart.

Gesehen
What happened, Miss Simone? (IMDb)

Die frisch von Netflix veröffentlichte biografische Dokumentation beleuchtet das Leben und Wirken der großen Sängerin und Pianistin Nina Simone, geboren als Eunice Kathleen Waymon. Ihre Tochter Lisa Simone Kelly ist als Executive Producer an Bord und häufig in Interviews zu hören. Freunde, Familie, Kollegen kommen zu Wort, zum Teil bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen werden gezeigt und auch Nina Simone selbst kommt durch Interviewausschnitte, Tagebuch- und Briefausschnitte und Konzertmitschnitte immer wieder zu Wort. Dabei geht es aber nicht nur um ihre musikalische Karriere und ihr persönliches Leben, sondern sehr stark auch um ihr politisches Wirken und ihren Einfluss auf das Civil Rights Movement.

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