Feuilletöne – Sendung 141 – Simon Borowiak, David Bowie, Zweite Haut und Benromach 10

In dieser Folge der Feuilletöne geht es um das Buch ‘Sucht’ von Simon Borowiak, um ‘Blackstar’, das neue Album von David Bowie, um einen Kurzfilm von Kim Boyoung und um den 10-Jährigen Benromach.

Gelesen

Simon Borowiak – Sucht (Erschienen im Knaus Verlag)

In diesem Buch geht es um drei Freunde: den Ich-Erzähler, Mendelssohn und Cromwell. Letzterer hat sieben Hausärzte, die nichts voneinander wissen und ihm Aufputsch- und Beruhigungsmittel verschreiben. So was kann dauerhaft nicht gut gehen, so beschließen seine beiden Freunde, den Tablettensüchtigen zur Entgiftung in eine Klinik zu bringen. Das besondere an diesem Buch ist aber, dass es auch von den eigenen Erfahrungen des Autors erzählt. Und wie so oft kann man die schlimmsten Sachen nur mit Humor ertragen.

Gehört

David BowieBlackstar (Homepage) (Apple Music)

Kurz vor seinem Tod hat sich David Bowie zum Geburtstag ein Album geschenkt. Es ist das 25., am 8. Januar wurde es veröffentlicht. Das Album ist düster, schwierig, eckig und kantig. Schwere Kost mutet er den Menschen zu. Es ist eine heftige Mischung aus Jazz, Experimental und Art Rock. Allein das Saxophon verschlägt einem schon den Atem, gespielt von Donny McCaslin. Man hört dem Album an, dass Bowie niemandem mehr etwas Beweisen musste. Sich nicht, und allen anderen auch nicht.

Gesehen

Kim Boyoung – Zweite Haut (ARTE)

Eine Frau versucht, die Aufmerksamkeit eines Mannes zu erwecken. Der wiederum scheint sich eher für Hunde zu interessieren als für sie. Da hat sie eine Idee: Sie verkleidet sich als selbst Hund. So findet er sie vielleicht interessant, denkt sie. Und tatsächlich, der Plan scheint zu funktionieren.

Verkostet

Benromach 10 (Homepage) (Review vom Sample-Schnüffler)

Gordon & MacPhail – die größten unabhängigen Abfüller – haben nun also auch eine eigene Brennerei. Seit 1993 gehört ihnen Benromach. 1998 wurde die Brennerei von Prince Charles eröffnet, seit 2014 wird dort Whisky abgefüllt. Wir haben ihn verkostet und fanden ihn toll.

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2 Comments

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  1. Hallo ihr Beiden,

    muss ich doch glatt mal zwei Dinge loswerden:
    Also zum einen hätte ich die Bowie CD auch (noch) nicht bewertet. Neue Alben von frisch verstorbenen Künstlern zu bewerten geht meist subjektiv in die Hose. Deswegen zerreißen sich auch im Moment soviele darüber die Schnute im Internet und in den Printmedien. Das wäre Herrn Bowie gegenüber nicht fair. Aber ich glaube auch, dass es von ihm eventuell so gewollt war. Ich denke vor Beendigung seines Albums wusste er schon, dass ihm die Gesundheit nicht mehr hier verweilen lassen möchte. Eventuell hat er auch deswegen die Sau rausgelassen. Er hat es ja eigentlich auch nicht nötig irgendjemanden noch etwas zu beweisen. Bin da ganz Eurer Meinung.
    Zum anderen wollte ich generell nochmal was zu Eurer Sendung sagen. Ich mag die Entwicklung, die Ihr da vollzogen habt. Ich mochte euch zu Anfang s zwar auch, aber meist war mir das zu anstrengend. Aber ich hab die Arbeit und Mühe respektiert, die Ihr darin investiert habt. Alles andere ist nur mein persönlich Gusto gewesen. MIttlerweile mag ich die Länge der Sendung (Ich will es nicht mehr Podcast nennen, sonst gibts Ärger mit Hr. Martinsen). Ich mag, dass Ihr unaufgeregter sehr gute Themen präsentiert. Ich vergleiche das für mich persönlich so: Die Anfänge Eurer Sendung war für mich so, wie wenn ich beim Zeitungshändler zig Magazine nur auf deren Themen absuchte und mich dann entschied, es zu kaufen und zu lesen oder eben nicht.
    Jetzt ist es so, dass ich zwei Fachmagazine für meine Interessen habe, die ich blind kaufe, weil ich weiß, dass die Themen mich interessieren. So ist es mit Euch. Ich kann euch blind hören ohne die Themen zu kennen und weiß, dass es mir mittlerweile sehr gefällt 🙂

    Weitermachen!.

    Gegrüßt
    Claudio

    1. Hallo Claudio. 🙂

      Vielen lieben Dank für Deinen lieben Kommentar. Das geht ja runter wie Öl. Solche Kommentare hört man natürlich sehr gerne. 🙂 Du darfst es natürlich auch ruhig Podcast nennen, das passt schon.

      Liebe Grüße

      Herr Martinsen

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