Episoden

  • 125-Die Physiker, Boy und Prison Break

    Neuigkeiten

    Julian Adderley 40. Todestag
    Sean Connery ist 85!
    Leonard Bernstein wäre am Di. 87 geworden und ist neben dem Hören auch das Lesen wert.

    Gelesen
    Friedrich Dürrenmatt Die Physiker (Der Fernsehfilm)

    Die Physiker, eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Theaterstücke und irgendwo zwischen Komödie, Satire und Groteske einzuordnen, zeigt uns drei Physiker in einer psychiatrischen Klinik, von denen einer eine potenziell die Menschheit bedrohende Entdeckung gemacht hat. Vor diesem Hintergrund wird die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung der Wissenschaft verhandelt und nebenbei die geneigten Zuschauer nicht nur zum Nachdenken gebracht, sondern auch hervorragend unterhalten.

    Gehört

    Boy – We were here (Homepage) (Spotify) (Apple Music)

    Mit Preisen überhäuft geht das deutsch-schweizer Duo also nun in die zweite Runde. ‚We were here‘ heißt das zweite Album. Eingängige Melodien. Hübsch arrangiert. Ecken und Kanten ist nicht das was man auf diesem Album findet. Es ist fröhliche, unaufdringliche, hübsche Popmusik. Toller Gesang. Perfekt Produziert. Ein Album was einen mal wieder im besten Sinne in Ruhe lässt, ohne dabei einfältig zu werden. Ein solides Album was nicht wehtut, das möchte es aber auch gar nicht.

    Gesehen

    Prison Break (IMDb)

    Die Serie Prison Break folgt Michael bei seinem wahnwitzigen Versuch, seinen Bruder Lincoln zu befreien. Dieser sitzt zu Unrecht wegen Mordes im Gefängnis und ist, wie sich herausstellt, Teil einer globalen Verschwörung rund um den US-amerikanischen Präsidenten. Wer hier einen politischen Thriller erwartet, wird allerdings enttäuscht. Zwar kann die Serie mit ein paar interessanten Wendungen aufwarten, zumeist handelt es sich allerdings um ein Drama, das viele verschiedene Menschen und Schauplätze umfasst und sich damit auseinander setzt, welche schrecklichen Dinge ein Mann in Gang setzen kann, der “nur tun will, was er für richtig hält”. Eine atemlose Hetzjagd in vier Staffeln, die unerwartet nach langer Pause nächstes Jahr mit einer Miniserie fortgesetzt werden wird.

    Empfehlungen

    Tatort geht ab dem 6. September 2015 wieder los
    Der New Yorker erzählt die Geschichte des Paperbacks.

  • 124-Cornelia Travnicek, Klone und Bauerfeind assistiert…

    Neuigkeiten
    Uta Danella ist verstorben
    Max Greger ist tot
    Die Band Laibach trat in Nordkorea auf!
    Morrissey gibt erstes Interview seit 10 Jahren!
    Englands enttäuschendste neue Besucherattraktion! (Dismaland)

    Gelesen
    Cornelia Travnicek – mindestens einen der weißen wale (Homepage)

    In der Reihe „Neue Lyrik aus Österreich“, ist nun Band 11 erschienen. In diesem Band geht es samt und sonders um die Lyrik von Cornelia Travnicek. Nachdem Cornelia Travnicek bis dato mit Prosa unterwegs war, geht es in diesem Band also ausschließlich um Gedichte. Eine Mischung aus allmöglichen Stilen hat sich zusammengefunden und buhlt um des Lesers Gunst.  

    Gehört

    Klone – Here comes the Sun (Homepage) (Spotify) (Apple Music)

    Eine Metalband die keinen Metal macht. Das umschreibt das was diese Band auf diesem Album musikalisch so treibt, eigentlich ganz gut. Und auch wenn sie auf früheren Alben merklich mehr nach Metal klangen, ist nicht erst seit dem letzten Album, abwechslungsreicher und experimenteller Rock das Feld was sie beackern. Hinzu kommt die sehr markante Stimme des Sängers Yann Ligner. Selbst Saxophon- und Synthie-Parts sind auf diesem Album zu finden. Das alles ist komplex, ohne dabei anstrengend zu sein. Auch wer hübsche Melodien mag, wird hier fündig.

    Gesehen

    Bauerfeind assistiert… – Staffel 2 und 3 (YouTube)

    In dieser Reihe assistiert Katrin Bauerfeind Menschen einen Tag lang, bei dem was sie so gemeinhin tun. Es kommt hierbei zu teils komischen, teils ernsten Gesprächen. Die Situationen in die sich Frau Bauerfeind begibt, oder von den zu assistierenden Menschen gebracht wird, können ebenfalls von Lustig bis sehr ernst gehen. Auch der ein oder andere Konflikt wird hier ausgetragen. Auch scheint sich der ein oder andere durchaus Prominente Zeitgenosse, vorgenommen zu haben, einen besonders markanten Eindruck zu hinterlassen.

    Empfehkungen
    – So gehen Artikel. Die FAZ hat das Internet verstanden!
    DKultur – 29. August um 00.05 Uhr: Die lange Nacht über Louis Amstrong ‘Vom Slum in den Trompetenhimmel’ Wiederholung am selben Tag, um 23.05 Uhr im DLF
    DKultur – 29. August um 19.05 Uhr: Musikfest Bremen: ‚3 aus 27‘ Eröffnung mit ‚Eine große Nachtmusik‘ Live aus der Glocke, dem Rathaus, der Kirche Unser Lieben Frauen und dem Landgericht zu Bremen!
    Die Kulturpessimisten

  • 123-Chucks, Carl Nielsen und Im Angesicht des Verbrechens

    Neuigkeiten

    Steve Jobs’ Biographie als Oper
    Kermit und Miss Piggy trennen sich
    Chucks kommt in die Kinos (Homepage)

    Gelesen
    Cornelia TravnicekChucks

    Die Geschichte einer jungen Frau namens Mae, deren Bruder stirbt und die ihrer Familie entflieht. Sie lernt Mara kennen und lebt fortan auf der Straße. Als Punk zieht sie durch die Straßen Wiens, lebt von Dosenbier und den Gesprächen mit ihrer Freundin Mara. Sie lernt Jakob kennen, und lebt vorübergehend mit ihm zusammen genau das entgegengesetzte Leben, in dem alles geplant ist. Im Aids-Hilfe-Haus, wo sie Sozialstunden ableisten muss, wegen eines Körperverletzungsdelikts, lernt sie Paul kennen und verliebt sich in ihn. Als bei ihm die Krankheit ausbricht, beginnt Mae gegen sein Verschwinden anzukämpfen.

    Gehört zum 150. Geburtstag von Carl Nielsen
    Die 4. Symphonie (Das Unauslöschliche) in folgenden Aufnahmen:

    Neeme JärviGötheburger Symphonie Orchester (Homepage) (Spotify)

    Die Gemäßigte. Von nichts zu viel oder zu wenig. Neeme Järvi eben.

    Theodore KucharJanacek Philharmonic Orchestra (Homepage) (Spotify)

    Die Straffe. Unromantisch. Musikalisch nicht ganz perfekt.

    Herbert Blomstedt – San Francisco Symphony (Homepage) (Spotify)

    Die Akademische. Sauber. Klar. Typisch Blomstedt. Ohne Firlefanz.

    Ole SchmidtLondon Symphony Orchestra (Homepage) (Spotify)

    Die Authentische. Wohl die, die dem was Carl Nielsen sich gedacht hat, am nächsten kommt.

    Gesehen
    Im Angesicht des Verbrechens (IMDb)

    Marek und Sven, unsere Protagonisten, sind Polizisten beim LKA. Sie ermitteln in russisch-jüdischen Mafia-Milieus. Wir begegnen einem düsteren, korrupten Berlin, in dem zwei junge Ukrainerinnen in der Zwangsprostitution landen und der Mörder von Marks Bruder noch immer frei herumläuft.

    Neben den hervorragenden Schauspielern ist bei dieser zehnteiligen Miniserie vor allem der Stil der Regie zu erwähnen. In einer fast schon poetischen Mischung von modernem Fernsehen und 70er-Jahre-Agententhriller wird hier Action und Langsamkeit gleichermaßen zelebriert. Man nimmt sich Zeit für ausführliche Milieustudien und die Entwicklung der Figuren und ist dabei, wie im deutschen TV selten, niemals zimperlich. Zuschauer werden herausgefordert statt berieselnd unterhalten. Vergleiche mit amerikanischen Perlen wie The Wire sind nicht ganz fehl am Platz.

    Empfehlungen

    Peace ‘n’ Pop auf ARTE

    • Teil 1: Sonntag, 09. August um 22:00 Uhr (Wiederholung am Montag, 17.08. um 2:25 Uhr und am Sonntag, 23.08. um 2:05 Uhr)
    • Teil 2: Sonntag, 09. August um 22:55 Uhr (Wiederholung am Montag, 17.08. um 3:20 Uhr und am Sonntag, 23.08. um 3:00 Uhr)
  • 122-Matilda, Mammút und Victoria

    Neuigkeiten
    Vor 150 Jahren erschien Max und Moritz von Wilhelm Busch
    Spotify hatte eine drollige Idee
    Amiga ist 30
    Wir sind drei!
    Das Bruckner Gesamtwerk jetzt online verfügbar

    Gelesen
    Roald DahlMatilda (Bücherstadt Kurier hat die Verfilmung gesehen, und was dazu geschrieben)

    Matilda ist eine junge Erstklässlerin mit besonderen Fähigkeiten, doch ihre Eltern halten Sie für eine Katastrophe. Die schrille Mutter und der zwielichtige Vater haben keine Liebe für den kleinen Bücherwurm übrig. Doch noch schlimmer kommt es für Matilda nach der Einschulung, wo sie von der verbitterten Schulleiterin Miss Trunchbull schikaniert wird. Ihr einziger Lichtblick ist ihre Klassenlehrerin, die einzige Person, die ihr Talent erkennt und fördern möchte. Doch was Matilda wirklich kann, hätte auch sie sich nie träumen lassen.

    Ein Klassiker der englischsprachigen Kinderliteratur – zurecht! Matilda ist eine Geschichte von Hoffnung, Freiheit, Selbstverantwortung, Gerechtigkeit und nicht zuletzt auch davon, dass die blutsverwandte Familie nicht immer die beste für ein Kind sein muss.

    Gehört
    Mammút – River End (Homepage) (Spotify)

    Wieder mal Musik aus Island, dieser drolligen Insel im Atlantik, irgendwo zwischen Europa und Amerika. Diesmal von Mammùt, die ein Mini-Album mit gerade mal fünf Liedern herausgebracht haben. Lediglich 24 Minuten ist es lang. Unfassbar hübsche Musik, für die entspannten Abende auf dem Balkon. Anstrengendes gibt es hier nicht. Dream-Pop, wie er schöner nicht sein könnte. Allen Strömungen zum Trotz, sind sich Mammùt einfach selbst treu geblieben. Wer die großen Hits sucht, wird hier nicht fündig werden. Wenn überhaupt, dann ist am ehesten im letzten Song – Salt -, dieses kurzen Albums, so etwas ähnliches wie ein Ohrwurm zu finden. Eine Mischung aus Kate Bush, The Cure, Warpaint, Björk und eine hübsche Portion isländischer Charme, das ist es, was dieses Album ausmacht.

    Gesehen
    Victoria (IMDb)

    Eine junge Spanierin, Victoria, feiert in Berlin. Auf dem Heimweg trifft sie auf Sonne, Fuß, Boxer und Blinker. Was als netter Abend beginnt, nimmt bald eine furchtbare Wendung – mehr möchte man von der Handlung nicht verraten.
    Der Film ist nicht nur besonders, weil er in einem einzigen Take gedreht wurde – was eine unheimliche Immersion schafft -, er ist zudem enorm glaubwürdig, brilliant gespielt, hervorragend geschrieben, tut zuweilen richtig weh und fesselt, wie es schon lange kein deutscher Film geschafft hat.

    Empfehlungen
    Freistatt (IMDb)
    MS MR – How does ist feel (Homepage) (Spotify)

  • 121-Thomas Mann, Tschaikowski und What happened, Miss Simone

    Neuigkeiten
    mp3 ist 25 Jahre jung!
    Neues Album von Wilco

    Gelesen
    Thomas MannDer Tod in Venedig

    Der berühmter Schriftsteller Gustav von Aschenbach mittlerweile etwas über 50 Jahre alt und seit einiger Zeit verwitwet, geht es in seinem Leben nur um Leistung. Alles andere scheint zweitranging. Von Aschenbach befällt eine plötzliche Reiselust, und so beschließt er eine Erholungsreise nach Venedig anzutreten. Dort angekommen beobachtet er am Strand täglich einen Jungen, der mit seiner Mutter und seinen Schwestern im selben Hotel wohnt, wie von Aschenbach. Er verliebt sich in den 14jährigen Jungen, bewahrt aber immer eine zurückhaltende Distanz zu dem Jungen. Der später folgende Gefühlsrausch jedoch, dem er sich hingibt, der sonst so selbstgestrenge von Aschenbach, macht aus ihm letztlich einen würdelos gealterten Mann. Thomas Mann selbst nannte die Novelle: Tragödie einer Entwürdigung.

    Gehört zum 175. Geburtstag von Pjotr Iljitsch Tschaikowski
    Die 5. Symphonie in den folgenden Aufnahmen:

    1888 geschrieben, zehn Jahre nach seiner vierten. Ihn plagte die Angst, dass er sich “ausgeschrieben” habe, schrieb er seine 5. Symphonie in nur wenigen Wochen. Die Uraufführung fand unter der Leitung Tschaikowskis am 17. November 1888 in Sankt Petersburg statt. Die Sinfonie ist dem deutscher Musiklehrer, Musikkritiker und Musikschriftsteller Theodor Avé-Lallemant gewidmet. Das Werk besteht aus vier Sätzen.

    Evgeny MravinskySankt Petersburger Philharmoniker (Homepage) (Spotify)

    Die Straffe. Kann man wohl als recht authentische Version des Ganzen bezeichnen.

    Sergiu Celibidache – Münchner Philharmoniker (Homepage) (Spotify)

    Die Getragene. Hier wird Tschaikowski eher romantisch interpretiert.

    Neeme JärviGötheburger Symphonie Orchester (Homepage) (Spotify)

    Die Gemäßigte. Nicht gar zu romantisch, aber ein bisschen doch. Quasi, der Mittelweg.

    Roger NorringtonRSO Stuttgart des SWR (Homepage) (Spotify)

    Die Drollige. Tschaikowski im Klangbild des Barocks. Quasi, à la Bach oder Mozart.

    Gesehen
    What happened, Miss Simone? (IMDb)

    Die frisch von Netflix veröffentlichte biografische Dokumentation beleuchtet das Leben und Wirken der großen Sängerin und Pianistin Nina Simone, geboren als Eunice Kathleen Waymon. Ihre Tochter Lisa Simone Kelly ist als Executive Producer an Bord und häufig in Interviews zu hören. Freunde, Familie, Kollegen kommen zu Wort, zum Teil bisher unveröffentlichte Archivaufnahmen werden gezeigt und auch Nina Simone selbst kommt durch Interviewausschnitte, Tagebuch- und Briefausschnitte und Konzertmitschnitte immer wieder zu Wort. Dabei geht es aber nicht nur um ihre musikalische Karriere und ihr persönliches Leben, sondern sehr stark auch um ihr politisches Wirken und ihren Einfluss auf das Civil Rights Movement.

    Empfehlungen
    Kunst und Horst
    Neue Eingeladen Folge

  • 120-Der Bachmann-Preis 2015

    Neuigkleiten
    Rainald Götz erhält den Georg-Büchner-Preis
    Neuer Roman ‘Junge Hunde’ von Cornelia Travnicek im Oktober

    Die Jury
    Hubert Winkels
    Klaus Kastberger
    Sandra Kegel
    Stefan Gmünder
    Meike Feßman
    Juri Steiner
    Hildegard Elisabeth Keller

    Die Texte

    Katerina Poladjan Es ist weit bis Marseille (Romanauszug)

    Dieser Text handelt von einem vermeintlichen One-Night-Stand. Es gibt mehrere Perspektiven und Figuren.

    Nora Gomringer Recherche

    Es geht um eine Recherche der Autorin Nora Bossong. Sie befragt die Menschen eines Hauses ob des Todes eines Jungen. Die Autorin wird wiederum beobachtet von den Menschen, die sie befragt. Obendrein gibt es eine Erzählerinstanz. Alle Beobachter werden wiederum von all den anderen beobachtet.

    Saskia Hennig von LangeHierbleiben

    Es geht um einen sich mit sich selbst beschäftigenden Mensch. Der Mensch flieht vor der Nachricht, dass ein gemeinsames Kind geboren werden soll. Diese Gedanken werden umrahmt von einer Autofahrt, die in einem Unfall mündet.

    Sven Recker Brot, Brot, Brot

    Drei Menschen, die versuchen mit Ihrem Leben zurecht zu kommen und jeweils scheitern. Der Text spielt zu einem Großteil in einer Psychatrie, die als Böse beschrieben wird. Die Wörtliche Rede spielt hier eine übergeordnete Rolle.

    Valerie FritschDas Bein

    Der Text nimmt die Jahreszeiten als Vehikel, um diese Geschichte zu erzählen. Der Sohn verbringt den Sommer und den Herbst bei seinem Vater. Im Winter stirbt der Vater. Ein Text des Memento mori.

    Peter Truschner RTL-Reptil

    Der Text schlüpft in die Haut eines Mannes an der Schwelle zur Selbstauflösung.

    (Michaela) Falkner Krieger sein, Bruder sein – Manifest 47

    Ein Text wider die Ordnung, die mit Exekution gleichgesetzt wird. Dieser Text bedient sich der Kunstform der Parabel.

    Tim Krohn Zum Paradies

    Der Text erzählt die Schöpfungsgeschichte der Bibel noch einmal neu. Es werden zeitgemäße Themen im Rahmen dieser neu erzählten Geschichte verhandelt.

    Monique Schwitter Esche

    Es geht darum, dass Vergangenheit abrufbar bleibt, dass der Mensch sich erinnert. Die Person, die sich hier erinnert, heißt Nathanael, die gleichzeitig der Sandmann ist.

    Ronja von Rönne Welt am Sonntag

    Ein junger Mensch wacht auf, und fühlt sich nicht gut. Der Mensch befindet sich in Karlsruhe, in einem Hotel. Im Laufe des Tages regt sich dieser Mensch über Kleinigkeiten auf. Nur um am Ende des Tages zu festzustellen, dass eigentlich doch alles ganz gut ist.

    Jürg Halter Erwachen im 21. Jahrhundert

    Ein Mitteleuropäer ist nach einem Albtraum zurück im 21. Jahrhundert. In diesem Text verarbeitet nun dieser Mensch diesen Albtraum, mithilfe der Angst.

    Anna Baar – Farbe des Granatapfels/Romanauszug

    Ein Text über die Beziehung, eines sich in der Adoleszenz befindlichen Mädchens, zu Ihrer Großmutter.

    Teresa Präauer Oh, Schimmi

    Ein Text, der eine Metapher, nämlich die Metapher ‚Ich mach mich zum Affen‘, wörtlich nimmt.

    Dana Grigorcea Das Primäre Gefühl der Schuldlosigkeit/Romanauszug

    Der Text erzählt von dem Leben in Rumänien, vor, während, und am Ende auch kurz nach der sogenannten Wende.

    Die Gewinner des Bachmann-Preis
    Ingeborg-Bachmann-Preis (25.000 €): Nora Gomringer – Recherche
    Kelag-Preis (10.000 €): Valerie Fritsch – Das Bein
    3sat-Preis (7.500 Euro): Dana Grigorcea – Das Primäre Gefühl der Schuldlosigkeit
    BKS Bank-Publikumspreis (7.000 €): Valerie Fritsch – Das Bein
    Stadtschreiber-Stipendium der Stadt Klagenfurt (5.000 Euro; gekoppelt an den Publikumspreis): Valerie Fritsch – Das Bein

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