Kategorie: Podcast

  • Andreás Schiff, Orchestra of the Age of Enlightenment, Johannes Brahms, Sharkula, Mukqs und Smokehead

    Diesmal bleiben wir bei zwei Alben, sind dabei aber nicht weniger musikalisch abwechslungsreich unterwegs als sonst. Zunächst widmen wir uns in aller Ausführlichkeit den beiden Klavierkonzerten Johannes Brahms, die von Andreás Schiff und dem Orchestra of the Age of Enlightenment interpretiert werden. Im Anschluss geht es um das Album ‚Take Caution on the Beach‘ von Sharkula und Mukqs. Zu guter Letzt gibt es wie immer einen Malt. Wir verkosten zum vorerst letzten Mal einen Smokehead, diesmal den High Voltage. Wir bitten die Tonqualität von Frau Eichler zu entschuldigen, uns ist die lokale Aufnahme um die Ohren geflogen.

    In der Sendung gespielte Titel

    Andreás Schiff/Orchestra of the Age of Enlightenment – Johannes Brahms/Klavierkonzert 1 – 

    Musik: Andreás Schiff/Orchestra of the Age of Enlightenment – Johannes Brahms/Klavierkonzert 2 –

    Sharkula/Mukqs  – I’m a Workhorse (Stay Strong)

    Sharkula/Mukqs  – Violent City Anti-Pretty

    Andreás Schiff/Orchestra of the Age of Enlightenment – Johannes Brahms/Klavierkonzerte 1 und 2

    Andreás Schiff

    Sir András Schiff  ist ein in Ungarn geborener österreichisch-britischer klassischer Pianist und Dirigent. Er wurde 2014 für seine Verdienste um die Musik zum Knight Bachelor ernannt. Und auch politisch äußert er sich gern und übt öffentliche Kritik an politischen Entwicklungen in Ungarn oder Österreich. So sagte er z.B. seine Teilnahme an der Schubertiade in Feldkirch im Jahr 2000 wegen der Beteiligung der rechtsgerichteten FPÖ an der österreichischen Regierung ab. Er lehnt jede Art von Rassismus, Antisemitismus oder Faschismus strikt ab und und gibt dieses auch unverblümt zu verstehen. 

    Er ist besonders als Bach, Mozart, Beethoven, Schubert, Schumann und Brahms Interpret bekannt. Er hat unendlich viele Preise bekommen und gilt als einer der renommiertesten Pianist:Innen. Er ist weiterhin bekannt dafür den entsprechenden Stücken, die er spielt, die seiner Meinung nach besten Klaviermodelle zu nutzen. Im Falle dieser Aufnahme ist das ein Modell der Firma Blüthner aus Leipzig aus dem 19. Jahrhundert.

    Orchestra of the Age of Enlightenment

    Das Orchestra of the Age of Enlightenment (OAE) ist ein britisches Orchester, was auf historischen Instrumenten spielt. Das OAE ist in London ansässig und hat seinen Hauptsitz am Kings Place. 

    Eine Gruppe Instrumentalisten, die sich für historische Aufführungspraxis interessierten gründeten 1986 das unabhängige Orchester. Der Name ist ein Verweis auf das späte 18. Jahrhundert, wo das Orchester meist auch musikalisch zu Hause ist. Das OAE hat keine Chefdirigent:Innen, sondern wählt sie je nach Stück und Komponist aus. Da es keinen Musikdirektor gibt, kann das Orchester flexibel mit einigen der weltbesten Dirigenten und Solisten in einem breiten Musikspektrum zusammenarbeiten. Und auch das Orchester selber hat keine ständigen musikalischen Leiter:Innen, sondern eine vom Orchester gewählte Gruppe von vier Musiker:Innen, die sich die Leitung teilen und sich hier immer wieder abwechseln. 

    Johannes Brahms

    Johannes Brahms lebte von 1833 bis 1897. Er war Komponist, Pianist und Dirigent. In Hamburg in eine lutherische Familie geboren, verbrachte er einen Großteil seines Berufslebens in anderen Städten in Deutschland und Österreich. Er wird manchmal mit Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven als einer der ‚Drei Bs‘ der Musik bezeichnet. Diese Einordnung stammt ursprünglich vom Dirigenten Hans von Bülow aus dem 19. Jahrhundert.

    Brahms komponierte für Orchester, Kammerensembles, Klavier, Orgel, Gesang und Chor. Als virtuoser Pianist hat er viele seiner eigenen Werke uraufgeführt. Er arbeitete mit führenden Interpreten seiner Zeit zusammen, darunter die Pianistin Clara Schumann und der Geiger Joseph Joachim. Viele seiner Werke sind zu festen Bestandteilen des Konzertrepertoires geworden.

    Brahms wurde sowohl von seinen Zeitgenossen als auch von späteren Schriftstellern als Traditionalist und Erneuerer angesehen. Seine Musik ist in den Strukturen und Kompositionstechniken der klassischen Meister verwurzelt. Während einige Zeitgenossen seine Musik als zu akademisch empfanden, wurden sein Beitrag und sein handwerkliches Können von nachfolgenden Künstlern wie Arnold Schönberg und Edward Elgar bewundert. Der sorgfältige, hochkonstruierte Charakter von Brahms‘ Werken war Ausgangspunkt und Inspiration für Generationen von Komponist:Innen. Eingebettet in diese Strukturen sind romantische, klassische, barocke, und kirchenmusikalische Motive.

    Klavierkonzert Nr.1 op. 15 in d-Moll

    Das Klavierkonzert Nr. 1 d-Moll op. 15, ist ein 1858 von Johannes Brahms vollendetes Werk für Klavier und Orchester. Im folgenden Jahr fand die Uraufführung unter der Leitung von Joseph Joachim und dem Komponisten am Klavier im königlichen Hoftheater in Hannover statt. Es besteht aus drei Sätzen. Der erste Satz ist ein Maestro in d-Moll, der zweite ein Adagio in D-Dur und der dritte ist ein Allegro in d-Moll und D-Dur. Die Instrumentierung besteht aus zwei Flöten, zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Fagotte, vier Hörner, zwei Trompeten, Pauken und Streicher. Das Stück wurde von den Menschen sehr zurückhaltend aufgenommen. Die Aufführungslänge beträgt etwa 45 Minuten.  

    Klavierkonzert Nr. 2 op. 83 in B-Dur

    Das Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83, von Johannes Brahmsist erst 22 Jahre von seinem ersten Klavierkonzert entstanden. Brahms begann 1878 mit der Arbeit an dem Stück und vollendete es 1881. Er hat also drei Jahre gebraucht um dieses Konzert zu vollenden, was zeigt, wie selbstkritisch er war. Er schrieb in einem Brief: „Ich möchte Ihnen sagen, dass ich ein sehr kleines Klavierkonzert mit einem sehr kleinen und hübschen Scherzo geschrieben habe.“ Dieses Konzert ist seinem Lehrer Eduard Marxsen aus Hamburg gewidmet. Es besteht aus einem Allegro non troppo, einem Allegro appassionato, einem Andanteund einem Allegretto grazioso. Die Uraufführung des Konzerts fand am 9. November 1881 in Budapest mit Brahms als Solist und den Budapester Philharmonikern statt und war im Gegensatz zum ersten Klavierkonzert ein sofortiger Erfolg. Er führte das Stück in vielen Städten in ganz Europa auf. Dieses Konzert ist etwa 50 Minuten lang. 

    Sharkula/Mukqs – Take Caution on the Beach

    Sharkula

    Sharkula, der sich auch Thig, Brian Wharton, Thigamahjigee, Sherlock Homeboy oder Dirty Gilligan nennt, ist ein Rapper aus der Region Chicago. Seine Texte sind dafür bekannt zusammenhangslos, diskontinuierlich, assoziativ, gewaltlos, unpolitisch und zufällig zu sein. Er ist auch dafür bekannt seine Musik und Shows durch die Verwendung von handgemachten Flyern und Aufklebern, die in Automatenboxen in Chicago verstreut sind und Straßenmarketing oft mit Sätzen wie „Hey, du magst Hip-Hop?“ zu promoten. 

    Mukqs

    Er ist Teil der psychedelischen Band ‚Good Willsmith‘, Mitbegründer und Manager von Hausu Mountain Records und Solokünstler. Meist unter dem Pseudonym ‚Mukqs‘ unterwegs, ist das was er macht eine wilde Mischung aus Techno, Ambient, Tape-Collage, Videospielmusik und vielen anderen klanglichen Dingen. 

    Take Caution on the Beach

    Das Album wurde Live ohne Overdubs aufgenommen. Es ist ein elektronisches Album und es ist groove-orientiert. Es soll sich um eine Vision im elektronischen Stil handeln, die zu gleichen Teilen aus Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besteht.

    Smokehead – High Voltage

    Die Marke Smokehead gehört zu dem unabhängigen Abfüller Ian MacLeod, dem auch die Brennerei Glengoyne gehört. Welche der Brennereien, die sich auf der Insel Islay befinden Bestandteil dieser Abfüllungen ist ist nicht bekannt.

    In diesem Fall wurde dem Namen des Malts entsprechend das Ganze mit 58% abgefüllt und ist zwar gefärbt, aber nicht kühlgefiltert. 

  • Stimming, Senyawa, God is an Astronaut und Smokehead

    Die Feuilletöne sind mal wieder in allen möglichen Genres unterwegs. Es geht elektronisch los mit ‚Ludwig‘ von Stimming, weiter geht’s mit Musik aus Indonesien und dem Album ‚Alkisah Versi Hitam‘ von Senyawa und schließlich wird es Post-Rockig mit ‚All is Voilent, all is Bright Live‘ von God is an Astronaut. Zum Schluss gibt es wie immer einen Single Malt. Diesmal den Smokehead Rum Rebel.

    In der Pre Show gespielte Titel

    Stimming – Pelikan

    Stimming – Arc De Triomphe

    Senyawa – Anak-anak Darah

    Senyawa – Istana Suara

    God Is an Astronaut – Fragile (Live)

    God Is an Astronaut – All is violent, all is Bright (Live)

    Stimming – Ludwig

    Martin Stimming, schlicht bekannt unter seinem Künstlernamen Stimming, ist Produzent, Komponist und Musiker aus Hamburg. Er ist insbesondere dafür bekannt, selbst erstellte Klänge, die er mithilfe von elektronischen Instrumenten erstellt herzustellen. Des weiteren nutzt er Field Recordings in seinen Kompositionen. Bei Liveauftritten improvisiert er häufig und variiert seine Stücke. Bekannt ist er außerdem als YouTuber, der häufig ältere und neure elektronische Instrumente vorstellt.

    Alle Songs dieses Albums wurden von Stimming komponiert und produziert. 

    Senyawa – Alkisha Versi Hitam

    Senyawa ist eine Band aus Java und Indonesien, bestehend aus Rully Shabara und Wukir Suryadi. Die Band wurde 2010 in Yogyakarta gegründet.

    Die Band mischt Einflüsse aus Musik und Folklore des Indonesischen mit experimenteller Musik. 

    Die Texte der Band sind in verschiedenen Sprachen Indonesiens verfasst, darunter Sulawesisch, Javanisch und Indonesisch. Für den Sound der Musik sorgen selbstgebaute Musikinstrumente aus Bambus und traditionelle landwirtschaftliche Werkzeuge aus den ländlichen Gebieten Indonesiens.

    Im Jahr 2021 wurde das Album Alkisah Versi Hitam veröffentlicht. Über dieses Album wollen wir in dieser Sendung sprechen.

    God is an Astronaut – All is Voilent, all is Bright Live

    God Is an Astronaut ist eine irische Post-Rock-Band aus der Wicklow, die 2002 von Niels und Torsten Kinsella gegründet wurde. Sie nutzen Elemente elektronischer Musik, Krautrock und Space Rock, die zum Teil u.a. an Tangerine Dream erinnern. Die Band besteht derzeit aus Niels und Torsten Kinsella und Lloyd Hanney. Sie haben bisher 9 Studioalben veröffentlicht.

    ‚All is Voilent, all is Bright Live‘ ist wie der Name schon vermuten lässt ein Livealbum der Band. Aufgenommen wurde das Album in den Windmill Lane Recording Studios in Dublin am 23. Januar 2021.

    Smokehead – Rum Rebel

    Die Marke Smokehead gehört zu dem unabhängigen Abfüller Ian MacLeod, dem auch die Brennerei Glengoyne gehört. Welche der Brennereien, die sich auf der Insel Islay befinden Bestandteil dieser Abfüllungen ist ist nicht bekannt.

    In diesem Fall wurde dem Namen des Malts entsprechend das Ganze in Rumfässern gefinisht. Der Malt wird mit 46% vol. abgefüllt und ist nicht gefärbt oder kühlgefiltert. 

  • Buntspecht, Lucy Dacus, Hélène Vogelsinger und Smokehead

    Moin alle! Diesmal ging es um ‚Spring bevor Du fällst‘ von Buntspecht, ‚Home Video‘ von Lucy Dacus und ‚Reminiscence‘ von Hélène Vogelsinger. Und natürlich gab es auch wieder einen Single Malt, nämlich einen Smokehead.

    Pre Show

    Diesmal besprach Frau Eichler ein Shure SM7b. Es handelt sich um ein dynamisches Mikrofon. Und um eine Legende. Viele KünstlerInnen sprachen und sangen bereits in dieses Mikrofon. Wir nutzen kein EQ oder sonstige Effekte. Das einzige, was wir machen, ist leveln, sodass wir nicht unterschiedlich laut sind.

    In der UKW-Sendung gespielte Titel

    Buntspecht – Paradies

    Buntspecht – Die Badende

    Lucy Dacus – Thumbs

    Lucy Dacus – Triple Dog Dare

    Hélène Vogelsinger – Cognitive Dissonance

    Hélène Vogelsinger – Implantation

    Buntspecht – Spring bevor Du fällst

    Aus sechs Mitgliedern besteht die Band, darunter sind auch Musiker, die Saxophon, Trompete, Cello oder Melodica spielen. Letztere sind nun nicht gerade klassische Instrumete der Rockmusik. Sie kommen aus Wien, haben sich 2016 gegründet und haben bis jetzt vier Alben veröffentlicht. 

    ‚Spring bevor Du fällst‘ ist nun das vierte Album, das die Band veröffentlich hat. Es wurde 2021 veröffentlicht.

    Lucy Dacus – Home Video

    Lucy Dacus eine US-amerikanische Indie-Rock-Sängerin und Songwriterin. Sie hat bis jetzt zwei Alben veröffentlicht. Zum einen ‚No Burden‘ im Jahr 2016 und ‚Historian‘ im Jahr 2018. 2018 gründete sie die Band Boygenius zusammen mit Phoebe Bridgers und Julien Baker.

    Das dritte Album, nämlich ‚Home Video‘ wurde im Juni 2021 veröffentlicht und soll in dieser Sendung besprochen werden. Produziert wurde das Album von Lucy Dacus selbst und außerdem von Colin Pastore, Jacob Blizard und Jake Finch.

    Hélène Vogelsinger – Reminiscence

    Hélène Vogelsinger ist eine französische Sängerin, Komponistin und Sounddesignerin. Ihre Stücke sind eine Kombination aus langsam entwickelten Mustern, Ambient-Texturen und Stimmen. Und das alles wird elektronisch hergestellt. 

    In diesem Synthesizer-Projekt wird ausschließlich mit modularen Synthesizern gearbeitet. Sie möchte damit einzigartige und schwebende Momente zu schaffen. Einzigartig deswegen, weil modulare Synthesizer keine Presets haben, man also keine Sounds (Klänge) abspeichern kann. Somit ist alles was man auf diesem Album hört einmalig und ist so wie wir es hier hören nicht mehr reproduzierbar.

    Smokehead Single Malt

    Die Marke Smokehead gehört zu dem unabhängigen Abfüller Ian MacLeod, dem auch die Brennerei Glengoyne gehört. Welche der Brennereien auf der Insel Islay federführend für die Abfüllungen sind, ist nicht bekannt.

    Der Malt wird mit 43% vol. abgefüllt und ist nicht gefärbt oder kühlgefiltert. 

  • Klone, International Music, King Gizzard & The Lizard Wizard und GlenAllachie

    Der Alltag ist eingekehrt bei den Feuilletönen. Wir besprechen diesmal ‚Alive‘ von Klone, ‚Ententraum‘ von International Music und ‚Butterfly 3000‘ von King Gizzard & the Lizard Wizard. Und natürlich gab es auch wieder einen Malt, diesmal den 15-jährigen GlenAllachie.

    Pre Show

    Diesmal besprach Herr Martinsen ein Beyerdynamic M99 (wird leider nicht mehr hergestellt). Es handelt sich um ein dynamisches Mikrofon. Wir nutzen kein EQ oder sonstige Effekte. Das einzige, was wir machen, ist leveln, sodass wir nicht unterschiedlich laut sind.

    In der UKW-Sendung gespielte Titel

    Klone – Yonder (Live)

    Klone – Silver Gate (Live)

    International Music  – Immer mehr

    International Music  – Dschungel

    King Gizzard & The Lizard Wizard- Interior People

    King Gizzard & The Lizard Wizard- Catching Smoke

    Klone – Alive

    Klone ist eine ehemalige Progressive-Death-Metal-Band – man muss es wirklich so sagen, denn mit Progressive Death Metal haben sie nun wirklich nichts mehr zu tun – aus Frankreich, die mittlerweile etwas macht, was es vielleicht vorher so noch gar nicht gab und was man am ehesten mit der Band Katatonia vergleichen kann. Ich nenne es einfach mal Alternative-Rock-Pop-Progressive-Postrock-Metal. Es gibt die Band seit 1995.

    Es ist eine Mischung aus Marillion, Opeth, natürlich Katatonia und irgendwas eigenem, das es noch zu ergründen gilt. Alternative-Rock-Pop-Progressive-Postrock-Metal eben. ‚Le Grand Voyage‘ haben wir schon sehr gemocht und nun gibt es ein Live-Album, was passenderweise ‚Alive‘ heißt. 

    International Music – Ententraum

    International Music gibt es seit 2015. Die Band kommt aus Essen und hat bis jetzt zwei Alben veröffentlicht. Das Debütalbum ‚Die besten Jahre‘ erschien im Jahr 2018.

    Nun hat die Band das zweite Album veröffentlicht. Es erschien im Frühling des Jahres 2021. ‚Ententraum‘ ist ein Doppelalbum und erreichte immerhin Platz 15 der deutschen Albumcharts.

    King Gizzard & The Lizard Wizard – Butterfly 3000

    King Gizzard & the Lizard Wizard ist eine australische Band, die 2010 in Melbourne gegründet wurde. Sie sind bekannt dafür, mit ihrer Musik mehrere Genres abzudecken und für ihre energetischen Live-Shows. Die Band hat bis jetzt achtzehn Studioalben, neun Live-Alben, zwei Compilations und zwei EPs veröffentlicht.

    ‚Butterfly 3000‘ ist das 18. Studioalbum der Band. Es wurde im Juni des Jahres 2021 veröffentlicht. Es ist bereits das zweite Studio-Album des Jahres 2021, da sie bereits ‚L.W.‘ im Februar veröffentlichten. 

    GlenAllachie 15

    GlenAllachie ist eine 1967 gegründete Destillerie in der Speyside in Aberlour. Sie hat zunächst hauptsächlich Whisky für Blends hergestellt. Nunmehr gibt es 10, 12, 18 und 25 Jahre alte Whiskys. 2017 wurde die Brennerei an Billy Walker, Graham Stevenson und Trisha Savage verkauft. 

    Der 15-jährige GlenAllachie reifte in Pedro Ximénez und Oloroso Sherryfässern. Der Malt wird mit 46% abgefüllt und ist nicht gefärbt oder kühlgefiltert. 

  • Bachmannpreis 2021 und die 400. Sendung

    400 Jahre Feuilletöne! Und was passt da besser als der Bachmannpreis, mit dem ja irgendwier alles anfing, als wir damals den Text ‚Junge Hunde‘ von Cornelia Travnicek feierten. Seit Jahren begleiten wir den Bachmannpreis, so auch ion diesem Jahr. Viel Spaß bei der diesjährigen Bachmannpreis-Sendung!

    Bachmannpreis 2021

    Die Jury

    Insa Wilke

    Insa Wilke studierte Germanistik und Geschichte und promovierte 2009. Sie hat u.a. für die Akademie der Künste und die Freie Universität in Berlin gearbeitet. 2010 erschien ihr Buch ‘Ist das ein Leben. Der Dichter Thomas Brasch’. Zuletzt publizierte sie als Herausgeberin ‘Bericht am Feuer. Gespräche, Telefonate und E-Mails zum Werk von Christoph Ransmayr’ und ‘Der leidenschaftliche Zeitgenosse. Zum Werk von Roger Willemsen’ und gab Roger Willemsens Zukunftsrede ‘Wer wir waren’ heraus. Sie ist das dritte mal Teil der Jury und jetzt Juryvorsitzende und somit Nachfolgerin von Hubert Winkels.

    Mara Delius

    Sie ist zum ersten mal Teil der Jury. Mara Delius studierte Literaturwissenschaften und Philosophie. Sie ist freie Mitarbeiterin der ‚Frankfurter Allgemeinen Zeitung‘ und mehrerer englischsprachiger Medien. Sie war Gast im ‚Literarischen Quartett‘, Jurorin des Deutschen Buchpreises und erhielt 2019 den Julius-Campe-Preis. Sie leitet seit 2017 die ‚Literarische Welt‘, das ist die Literaturbeilage der Die Welt‘.

    Vea Kaiser

    Sie ist ebenfalls zum ersten mal Teil der Jury. Sie studierte Klassische Philologie mit Schwerpunkt Altgriechisch. Ihre Romane sind Bestseller, wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet und werden für Film und Bühne adaptiert. Sie schreibt Kolumnen, Essays und Kurzgeschichten und ist regelmäßig in Funk und Fernsehen zu sehen.

    Klaus Kastberger

    Klaus Kastberger ist Professor für neuere deutschsprachige Literatur am Franz-Nabl-Institut der Universität Graz und Leiter des Literaturhauses Graz. Außerdem verfasst er Literaturkritiken und Kulturpublizistik u.a. für ‘Die Presse’ und ‘Zeit online’. Er kuratiert von Ausstellungen und Veranstaltungsreihen und leitet Forschungsprojekte. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Österreichische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Er twittert als @klauskastberger. Er ist seit 2015 Teil der Jury.

    Brigitte Schwens-Harrant

    Sie ist 2020 zum zweiten Mal Teil der Jury. Seit vielen Jahren ist sie als Literaturkritikerin tätig. Sie organisiert und leitet diverse Literaturveranstaltungen, moderiert u.a. die von ihr entwickelte Reihe WERK.GÄNGE in der Österreichischen Gesellschaft für Literatur. Seit 2007 lehrt sie an den Universitäten Innsbruck, Salzburg und Wien. Außerdem ist sie Feuilletonchefin der Wochenzeitung „Die Furche“.

    Philipp Tingler

    Er ist das zweiten mal Teil der Jury. Philipp Tingler studierte Ökonomie und Philosophie. Er promovierte über Thomas Mann und den Transzendentalen Idealismus. Neben Belletristik und Sachbüchern veröffentlichte er Essays und Reportagen.

    Michael Wiederstein

    Michael Wiederstein studierte Germanistik und Allgemeine Literaturwissenschaft. 2011 gründete er die Literaturzeitschrift ‘Literarischer Monat’ als Literaturbeilage des ‘Schweizer Monats’. Beide Zeitschriften leitet er als Chefredaktor. Als Initiator des ‘Treibhauses’ – einer Wettbewerbsplattform für literarische Anfänger – sucht er seit 2012 nach unentdeckten Schreibtalenten. Er ist seit 2017 dabei.

    Autor:Innen und Texte

    Julia Weber

    Sie kommt aus der Schweiz und las den Text ‚Ruth‘

    Sie wurde von Michael Wiederstein eingeladen.

    Heike Geißler

    Sie kommt aus Deutschland und las den Text ‚Die Woche‘

    Sie wurde von Insa Wilke eingeladen.

    Necati Öziri

    Er kommt aus Deutschland und las den Text ‚Morgen wache ich auf und dann beginnt das Leben‘

    Er wurde von Insa Wilke eingeladen.

    Magda Woitzuck

    Sie kommt aus Österreich und las den Text ‚Die andere Frau‘

    Sie wurde von Vea Kaiser eingeladen.

    Katharina Ferner

    Sie kommt aus Österreich und las den Text ‚1709,54 Kilometer‘

    Sie wurde von Brigitte Schwens-Harrant eingeladen.

    Leander Steinkopf

    Er kommt aus Deutschland und las den Text ‚Ein Fest am See‘

    Er wurde von Vea Kaiser eingeladen.

    Anna Prizkau

    Sie kommt aus Deutschland und las den Text ‚Frauen im Sanatorium‘

    Sie wurde von Philipp Tingler eingeladen.

    Verena Gotthardt

    Sie kommt aus Österreich und las den Text ‚Die jüngste Zeit‘

    Sie wurde von Mara Delius eingeladen.

    Lukas Maisel

    Er kommt aus Schweiz und las den Text ‚Anfang und Ende‘

    Er wurde von Philipp Tingler eingeladen.

    Fritz Krenn

    Er kommt aus Österreich und las den Text ‚Mr. Dog‘

    Er wurde von Klaus Kastberger eingeladen.

    Dana Vowinckel

    Sie kommt aus Deutschland und las den Text ‚Gewässer im Ziplock‘

    Sie wurde von Mara Delius eingeladen.

    Timon Karl Kaleyta

    Er kommt aus Deutschland und las den Text ‚Mein Freund am See‘

    Er wurde von Michael Wiederstein eingeladen.

    Nava Ebrahimi

    Sie kommt aus Österreich und las den Text ‚Der Cousin‘

    Sie wurde von Klaus Kastberger eingeladen.

    Nadine Schneider

    Sie kommt aus Deutschland und las den Text ‚Quarz‘

    Sie wurde von Brigitte Schwens-Harrant eingeladen.

    Shortlist der Jury

    Nava Ebrahimi und ‚Der Cousin‘

    Timon Karl Kaleyta und ‚Mein Freund am See‘

    Necati Öziri und  ‚Morgen wache ich auf und dann beginnt das Leben‘ 

    Anna Prizkau und ‚Frauen im Sanatorium‘ 

    Leander Steinkopf und ‚Ein Fest am See‘

    Dana Vowinckel und ‚Gewässer im Ziplock‘ 

    Julia Weber und ‚Ruth‘

    Preise und Auszeichungen

    Ingeborg-Bachmann-Preis

    Der Preis wird von der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee gestiftet. Es ist der Hauptpreis in Höhe von 25.000 Euro.

    Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises ist Nava Ebrahim für den Text ‚Der Cousin‘.

    Deutschlandfunk-Preis

    Dieser Preis wird von Deutschlandradio gestiftet. Das Ganze in der Höhe von 12.500 Euro.

    Gewinnerin des Deutschlandfunk-Preises ist Dana Vowinckel für den Text ‚Gewässer im Ziplock‘ .

    Kelag-Preis

    Der Kelag-Preis wird von der Kärntner-Elektrizitäts-Aktiengesellschaft in Höhe von 10.000 Euro gestiftet.

    Gewinner des Kelag-Preises ist Necati Öziri für den Text ‚Morgen wache ich auf und dann beginnt das Leben‘.

    3sat-Preis

    Das Gemeinschaftsprogramm der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ZDF, ORF, SRG und ARD stiftet den 3sat-Preis in Höhe von 7.500 Euro.

    Gewinner des 3sat-Preises ist Timon Karl Kaleyta für den Text ‚Mein Freund am See‘

    BKS Bank Publikumspreis

    Der Publikumspreis wird von der BKS Bank in Höhe von 7.000 Euro gestiftet.

    Gewinner des BKS Bank Publikumspreises ist Necati Öziri für den Text ‚Morgen wache ich auf und dann beginnt das Leben‘ 

  • Black Midi, Pauline Anna Strom, Lukas Akintaya und GlenAllachie

    Diesmal besprachen wir ‚Cavalcade‘ von Black Midi, ‚Angel Tears In Sunlight‘ von Pauline Anna Strom und ‚Hues‘ von Lukas Akintaya. Und einen Malt gab es auch wieder, diesmal einen 12-jährigen GlenAllachie. Herr Martinsen hat diesmal in ein Røde NT-USB Mini gesprochen.

    Pre Show

    Diesmal besprach Herr Martinsen ein Røde NT-USB Mini. Es handelt sich um ein Großmembran-Kondensatormikrofon, das in Australien hergestellt wird. Und da es sich um ein USB-Mikrofon handelt, braucht es auch kein Audiointerface. Es braucht nicht einmal Treiber. Wir nutzen kein EQ oder sonstige Effekte. Das einzige, was wir machen, ist leveln, sodass wir nicht unterschiedlich laut sind.

    In der UKW-Sendung gespielte Titel

    Black Midi – Diamond Stuff

    Black Midi – Dethroned

    Pauline Anna Strom – The Pulsation

    Pauline Anna Strom – Equatorial Sunrise

    Lukas Akintaya  – Terrace Place

    Lukas Akintaya  – Certain Uncertainties

    Black Midi – Cavalcade

    Black Midi sind eine englische Band aus London, die 2017 gegründet wurde. Der Name der Band leitet sich vom japanischen Musikgenre Black MIDI ab. Ihr Sound wird als experimenteller Rock, Math Rock, Progressive Rock, Noise Rock und Post-Punk beschrieben.

    ‚Cavalcade‘ ist das zweite Studioalbum der Band. 2021 veröffentlicht. Es wurde im Sommer 2020 mit den ProduzentInnen John „Spud“ Murphy und Marta Salogni aufgenommen. Für dieses Album hatte die Band vor den Aufnahmen Songs geschrieben, im Gegensatz zum Debütalbum ‚Schlagenheim‘ aus dem Jahr 2019 was eher einem improvisierten Ansatz folgte.

    Pauline Anna Strom – Angel Tears In Sunlight

    Pauline Anna Strom war eine US-amerikanische Komponistin elektronischer Musik, die unter dem Pseudonym Trans-Millenia Consort bekannt ist. Strom veröffentlichte zwischen 1982 und 1988 sieben Alben ohne Hilfe einer Plattenfirma. 

    ‚Angel Tears In Sunlight‘ ist das erste Album der Künstlerin seit über 30 Jahren und gleichzeitig ihr letztes, denn sie verstarb im Dezember des Jahres 2020. Wie bereits die Alben der 80er Jahre wurde auch ‚Angel Tears in Sunlight‘ in derselben Wohnung in San Francisco komponiert und aufgenommen, in der sie seit fast vier Jahrzehnten lebte.

    Lukas Akintaya – Hues

    Lukas Akintaya kommt aus Deutschland und ist Schlagzeuger und Komponist. Er ist studierter Musiker. 2019 gründete er das Projekt ‚Hues‘, in dem er seine Eindrücke vom Leben in New York musikalisch verarbeitet.

    Und genau um dieses Projekt geht es in dieser Sendung. Es gibt eine neues Album was schlicht ‚Hues‘ heißt und aus dem 2021 ist. An diesem Projekt sind außerdem beteiligt: Keisuke Matsuno, Simon Jermyn, Jeremy Viner, Billy Drewes und Elias Stemeseder.

    GlenAllachie 12

    GlenAllachie ist eine 1967 gegründete Destillerie in der Speyside in Aberlour. Sie hat  zunächst hauptsächlich Whisky für Blends hergestellt. Nunmehr gibt es 10, 12, 18 und 25 Jahre alte Whiskys. 2017 wurde die Brennerei an Billy Walker, Graham Stevenson und Trisha Savage verkauft. 

    Der 12-jährige GlenAllachie reifte in ehemaligen Sherryfässern – in Pedro Ximenénz und Oloroso – und in ungenutzten Fässern, also in Virgin Oak. Der Malt wird mit 46% abgefüllt und ist nicht gefärbt oder kühlgefiltert.