Archiv: Episoden

  • Sabrina Bellaouel, Solveig Slettahjell, Tolouse Low Trax und die Domaine de Pellehaut

    Ziemlich französisch geht es in dieser Sendung zu. Fast, denn Norwegen ist auch noch mit dabei. Wir hören ‚Al Hadr‘ von Sabrina Bellaouel, ‚Gullokk‘ von Solveig Slettahjell und ‚Leave me alone‘ von Tolouse Low Trax. Der Wein kommt aus Frankreich und ist zum Einen ein Rosé und zum Anderen ein Cuvée von der Domaine de Pellehaut.

    Feuilletoene.de
    Mail an die Feuilletöne
    Feuilletöne bei Twitter
    Feuilletöne bei Mastodon
    Feuilletöne bei Instagram
    Feuilletöne bei Facebook

    In der UKW-Sendung gespielte Titel

    Sabrina Bellaouel – Clémence

    Sabrina Bellaouel – Goodbye – feat. Bonnie Banane

    Solveig Slettahjell – Trassvisa hennes Tora

    Solveig Slettahjell – Från Djursholm till Danviks tull

    Tolouse Low Trax – Impure Nature

    Tolouse Low Trax – White Flicker

    Sabrina Bellaouel – Al Hadr

    Sabrina Bellaouel kommt aus Bagneux, außerhalb der südlichen Stadtgrenze von Paris. Dort ist sie auch aufgewachsen und lebt dort immer noch. Im Elternhaus hat die algerische Kultur eine große Rolle gespielt. Sie spricht entsprechend auch Französisch und Arabisch. In ihrer Jugend fand sie Trost in der Musik von Radiohead und den Erzählungen von Jill Scott.

    Auf ihrem aktuellen Album ‚Al Hadr‘ – was aus dem Arabischen übersetzt „die gegenwärtige Zeit“ bedeutet – hört man Neo-Soul, R&B und Club-Elektronik. Sie singt auf diesem Album Englisch, Französisch und Arabisch. Die Stücke handeln von Liebe, Glaube und Identität.

    Solveig Slettahjell – Gullokk

    Solveig Slettahjell ist eine norwegische Jazzsängerin. Das Debütalbum ‚Slow Motion Orchestra‘ wurde 2003 veröffentlicht und enthält einige Jazzstandards.

    ‚Gullokk‘ ist nun das elfte Album der Künstlerin. Es geht um Idee eines ‚Nordic Songbook‘, das als Quartettalbum präsentiert wird, und das ist eine Idee, die Solveig Slettahjell schon seit mehreren Jahren verfolgt. Und so finden wir auf diesem Album Edvard Griegs ‚Ved Rondane‘, Eva Dahlgrens ‚Guldlock‘, Alf Prøysens ‚Trassvisa hennes Tora‘ und Lieder von Allan Edwall, Orup und Anne Grete Preus. Das alles ergänzt mit Volksliedern und neu geschriebenem Material von Andreas Ulvo und von Slettahjell selbst. Das Album wurde im Propeller Studio aufgenommen, und zwar live on Tape. Das Artwork für dieses Album basiert auf Solveigs eigenen Fotografien vom Pier auf Malmøya, wo sie auch lebt.

    Tolouse Low Trax – Leave me alone

    Es handelt sich bei Tolouse Low Trax um ein Solo-Projekt des Kreidler-Mitglieds und Mitgründers des ‚Düsseldorfer Salon des Amateurs‘ Detlef Weinrich.

    Von 2010 an bis heute hat Tolouse Low Trax mehrere Alben, Singles und EPs herausgebracht, die sich überwiegend durch ruhige, rhythmische Klänge des Electro-Genres auszeichnen.

    ‚Leave me alone‘ ist das fünfte Album des Künstlers aus Bad Säckingen. Weinrich hat Düsseldorf inzwischen den Rücken gekehrt hat und lebt inzwischen in Paris. Man hört auf diesem Album Electronica, ein bisschen Hip Hop und Dub-Referenzen, die in den jeweiligen Tracks zu einem Mix verwoben werden.

    Domaine de Pellehaut – Harmonie de Gascogne Rosé 2021

    Martin und Mathieu Béraut bewirtschaften das Familiengut, eines der ältesten Weingüter in Gers in Südwestfrankreich – es ist ca. 400 Jahre alt – wo Weinreben, Viehzucht und Getreide nebeneinander existieren und so eine reiche und vielfältige Biodiversität bieten. Die Weinberge befinden sich an den Hängen des Château de Pellehaut auf über 180 m Höhe. Geschützt durch das Pyrenäenmassiv mit relativ geringen Sommerniederschlägen.

    Der ‚Harmonie de Gascogne‘ ist ein Cuvée der Domaine. Ursprünglich gab es nur zwei weiße und zwei rote Rebsorten, mittlerweile sind es fünf und sieben. Wir haben es mit Tannat, Merlot, Cabernet-Sauvignon, Malbec und Syrah zu tun. Der Wein wird mit 11,5% in die Flaschen gefüllt.

  • Klone, Paramore, Jeffk und das Weingut Krämer

    Moin! Diesmal gibt es Rock in allen möglichen Variationen. Wir hören ‚Meanwhile‘ von Klone, ‚This is Why‘ von Paramore und ‚TAR‘ von Jeffk. Der Wein kommt zum zweiten mal vom Weingut Krämer aus Franken. Diesmal gibt’s eine Spätlese.

    Feuilletoene.de
    Mail an die Feuilletöne
    Feuilletöne bei Twitter
    Feuilletöne bei Mastodon
    Feuilletöne bei Instagram
    Feuilletöne bei Facebook

    Pre Show

    Bundeszentrale für politische Bildung: „Früher war alles besser“

    Der wunderbare Podcast Pop nach 8

    Der wunderbare Andreas Müller bei Twitter

    Der wunderbare Andreas Müller bei Instagram

    In der UKW gespielte Stücke

    Klone – Elusive

    Klone – Meanwhile

    Paramore – Big Man, Little Dignity

    Paramore – Liar

    Jeffk – Arcades

    Jeffk – Ratio

    Klone – Meanwhile

    Klone ist eine ehemalige Progressive-Death-Metal-Band – man muss es wirklich so sagen, denn mit Progressive Death Metal haben sie nun wirklich nichts mehr zu tun – aus Frankreich, die mittlerweile etwas macht, was es vielleicht vorher so noch gar nicht gab und was man vielleicht am ehesten mit der Band Katatonia vergleichen kann. Ich nenne es einfach mal Alternative-Rock-Progressive-Metal. Es gibt die Band seit 1995.

    Es ist eine Mischung aus Marillion, Opeth, Katatonia und irgendwas eigenem, das es noch zu ergründen gilt. Alternative-Rock-Progressive-Metal eben. ‚Le Grand Voyage‘ haben wir schon sehr gemocht und nun gibt es ein neues Album, was ‚Meanwhile‘ heißt.

    Paramore – This is Why

    Paramore kommen aus Tennessee, und wurde 2004 gegründet. Die Band besteht derzeit aus Leadsängerin Hayley Williams, Gitarrist Taylor York und Schlagzeuger Zac Farro. Die Bans veröffentlichte 2005 ihr Debütalbum namens ‚All We Know Is Falling‘.

    ‚This is Why‘ ist das sechste Album der Band. Es ist das erste Album seit sechs Jahren.

    Jeffk – TAR

    Jeffk ist eine Instrumental Post-Rock-Band aus Leipzig. „TAR“ ist das lang erwartete zweite Album der Band.

    Über den Albumtitel und das Thema sagen sie: „Der Albumtitel TAR bezieht sich auf die Tendenz der Menschheit, ihr Paradies mit Beton zu bedecken, es damit seiner Qualitäten zu berauben und sich selbst des Lebensraums zu berauben, um ein neues ‚Paradies‘ zu schaffen, das nicht an das zuvor zerstörte herankommt.“

    Weingut Krämer – Silvaner Alte Reben Spätlese 2018

    Seit 1973 gibt es den Familienbetrieb. Gründer des Weingutes waren Adolf und Erika Krämer und mittlerweile betreiben sie das Weingut in der zweiten Generation. Die ganze Familie bringt sich seit dieser Zeit bei diesem Weingut mit ein. Rund 16 Hektar bewirtschaftet das Weingut. Es handelt sich beim Boden um Muschelkalk.

    Wir haben es hier mit einen Silvaner aus dem Jahr 2018 zu tun. Es handelt sich um eine Spätlese. Er wird mit 13 % vol. in die Flaschen gefüllt. Die Reben sind über 45 Jahre alt. An jedem Rebstock wurden nur 6 Trauben belassen und diese später nochmals geteilt.

  • Synne Sanden, Måneskin, Anchor and Burden und das Weingut Krämer

    Moin! Wir bewegen uns mal wieder wild durch die musikalischen Stile. Diesmal hören wir ‚Unfold‘ von Synne Sanden, ‚RUSH!‘ von Måneskin und ‚Kosmonautic Pilgrimage‘ von Anchor and Burden. Der Wein kommt diesmal wieder aus Franken. Da ist natürlich der Silvaner nicht weit. Diesmal gibt es einen Kabinett vom Weingut Krämer.

    Feuilletoene.de
    Mail an die Feuilletöne
    Feuilletöne bei Twitter
    Feuilletöne bei Mastodon
    Feuilletöne bei Instagram
    Feuilletöne bei Facebook

    In der UKW-Sendung gespielte Titel

    Synne Sanden – Pleasure fuel

    Synne Sanden – Witness

    Måneskin – Il dono della Vita

    Måneskin – The Loneliest

    Anchor and Burden – The Core is Organic

    Anchor and Burden – Self Assembly

    Synne Sanden – Unfold

    Synne Sanden kommt aus Norwegen und ist eine experimentelle Popkünstlerin, die vier Alben und zwei EPs veröffentlicht hat. Synne komponiert und schreibt alles selbst.

    Das aktuelle Album aus dem Jahr 2023, ‚Unfold‘ wurde von Lars Horntveth produziert. Er hat u.a. auch schon A-ha produziert. Die Band auf diesem Album bestehet aus Julie Kleive, Henrik Schmidt, Lars Fremmerlid und Jørgen Apeness. Ellen Bødtker spielkt Harfe in zwei Liedern und Lise Sørensen spielt in einigen Liedern Streichinstrumente.

    Måneskin – RUSH!

    Måneskin ist dänisch und heißt übersetzt ‚Mondschein‘. Es ist der Name einer italienischen Rockband, die 2016 in Rom gegründet wurde. Die Band besteht aus Sänger Damiano David, Bassistin Victoria De Angelis, Gitarrist Thomas Raggi und Schlagzeuger Ethan Torchio. In ihrer Anfangszeit waren sie Straßenmusiker:Innen. Die Band erlangte Berühmtheit, nachdem sie 2017 in der elften Staffel der italienischen Castingshow X Factor den zweiten Platz belegte. Ihr internationaler Durchbruch erfolgte, als die Band mit dem Song ‚Zitti e buoni‘ den Eurovision Song Contest 2021 gewann.

    Die Band hat drei Studioalben veröffentlicht, und nach dem Eurovision Song Contest über eine Million Platten in Italien verkauft. Im Jahr 2021 erreichte Måneskin als erste italienische Rockband die Top 10 der britischen Single-Charts.

    ‚RUSH!‘ ist das dritte Studioalbum der Band. Das Album wurde 2023 veröffentlicht.

    Anchor and Burden – Kosmonautik Pilgrimage

    Anchor & Burden ist quasi das Nachfolgeprojekt des experimentellen Duos Centrozoon. Es handelt sich um eine vierköpfige Band: zu hören sind Schlagzeug (Asaf Sirkis), Keyboards (Bernhard Wöstheinrich) und zwei Touch Gitarren (Markus Reuter, Paul Dowerk).

    Die Band hat seit 2021 bereits fünf Alben auf Bandcamp veröffentlicht.

    ‚Kosmonautic Pilgrimage‘ ist nun das erste Album, was auch als physischer Tonträger veröffentlicht wurde, wenn auch zunächst „nur“ als CD. Musikalisch hört man avantgardistischen Prog-Metal-Jazz, die hin und wieder ein bisschen an King Krimson erinnern.

    Weingut Krämer – Silvaner Alte Reben Kabinett 2019

    Seit 1973 gibt es den Familienbetrieb. Gründer des Weingutes waren Adolf und Erika Krämer und mittlerweile betreiben sie das Weingut in der zweiten Generation. Die ganze Familie bringt sich seit dieser Zeit bei diesem Weingut mit ein.

    2009 hat das Weingut ein neues Betriebsgelände zum Weingut hinzu gewonnen. Dort können die Weine in jahrhundertealten Kellergewölben in Holzfässern und Edelstahltanks heranreifen.

    Auf rund 16 Hektar bewirtschaftet das Weingut klassische Rebsorten wie Silvaner, Riesling, Müller-Thurgau, Bacchus, Weißburgunder oder Spätburgunder, aber auch seltene Rebsorten wie den Blauen Silvaner oder Traminer. Es handelt sich beim Boden um Muschelkalk

    Wir haben es hier mit einen Silvaner aus dem Jahr 2019 zu tun. Es handelt sich um einen Kabinett. Er wird mit 13.5 % in die Flaschen gefüllt.

  • Riverside, Lakecia Benjamin, Chants Nostalgiques und das Weingut Montes

    Moin! Da sind wir wieder! Diesmal hören wir ‚ID:Entity‘ von Riverside, ‚Phoenix‘ von Lakecia Benjamin und ‚Chants Nostalgiques‘ von Marie-Laure Garnier, Célia Oneto Bensaid und dem Quatuor Hanson. Wein gibt’s natürlich auch wieder, diesmal kommt er aus Chile vom Weingut Montes und es ist ein Cabernet Sauvignon Reserva aus dem Jahr 2021.

    Feuilletoene.de
    Mail an die Feuilletöne
    Feuilletöne bei Twitter
    Feuilletöne bei Mastodon
    Feuilletöne bei Instagram
    Feuilletöne bei Facebook

    In der UKW-Sendung gespielte Titel

    Riverside – Landmine Blast

    Riverside – Post-Truth

    Lakecia Benjamin – New Mornings

    Lakecia Benjamin – Blast

    Marie-Laure Garnier/Célia Oneto Bensaid/Quatuor Hanson – Charlotte Sohy – Troi Chants Nostalgiques Op. 7 – Sous ce ciel d’hiver

    Marie-Laure Garnier/Célia Oneto Bensaid/Quatuor Hanson – Charlotte Sohy – Troi Chants Nostalgiques Op. 7 – Pourquoi jadis t’ai-je trouvé

    Riverside – ID.Entity

    Riverside ist eine Progressive-Rock-Band aus Polen. Die Band wurden 2001 gegründet. Alle Gründungsmitglieder verband, dass sie Progressive Rock und Heavy Metal mochten. Die Musik kann als eine Mischung aus atmosphärischen Rock- und Metal-Elementen beschrieben werden, was zu einem Sound führt, der dem von Porcupine Tree, Pain of Salvation und Dream Theater ähnelt.

    ID.Entity ist das achte Studioalbum der Band, das 2023 veröffentlicht wurde. 2022 hatte de Band begonnen neues Material für Album zu schreiben. Es ist das erste Album seit vier Jahren. Sie mussten aufgrund der COVID-19-Pandemie eine Pause einlegen, was die Mitglieder der Band nutzten, um Soloprojekte zu verwirklichen.

    Was die Themen des Albums angeht, so zitierte man am besten Sänger Mariusz Duda: „Wir leben in Zeiten massiven Misstrauens, sozialer Spaltung, Unsicherheit und Unwahrheiten. Wir leben in Zeiten der Wut und Hilflosigkeit. In Zeiten, die von Populisten, Verschwörungstheorien, Hass und Konzernen dominiert werden, die den Planeten und die menschliche Natur kaputt machen. Wir leben in Zeiten, in denen ein Land ein anderes aus heiterem Himmel angreifen kann, nur weil es denkt, dass es etwas Besseres verdient. Heutzutage ist es einfach schwer, nur über Liebe, Freundschaft und Fluchten in imaginäre Welten zu singen.“

    Lakecia Benjamin – Phoenix

    Lakecia Benjamin ist eine US-amerikanische Jazz-, Funk- und R&B-Saxophonistin. Sie kommt aus New York und wuchs in Manhattan auf. Sie spielte u.a. mit Missy Elliot, Stevie Wonder und Alicia Keys zusammen. Ihr Saxophonspiel ist gefühlvoll und bluesig. Es erinnert zum Teil an das Spiel von John Coltrane.

    Phoenix ist ihr viertes Album. Sie hat es gemeinsam mit Terri Lyne Carrington produziert. Die Band auf diesem Album besteht aus Victor Gould am Klavier, der Orgel und am Fender Rhodes, E.J. Strickland  am Schlagzeug und Ivan Taylor am Bass. 

    Marie-Laure Garnier/Célia Oneto Bensaid/Quatuor Hanson – Chants Nostalgiques

    Marie-Laure Garnier

    Marie-Laure Garnier ist eine französische lyrische Sopranistin, die bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet wurde.

    Célia Oneto Bensaid

    Sie ist eine französische Pianistin aus Paris.

    Quatuor Hanson

    Das Quartett wurde 2013 in Paris gegründet. Es spielt ein Repertoire, was von der Wiener Klassik bis hin zu zeitgenössischer Klassik reicht.

    Gabriel Fauré

    Gabriel Fauré lebte in der Zeit von 1845 und 1924. Er war ein französischer Komponist des Fin de siècle, der vor allem Vokal-, Klavier- und Kammermusik schrieb und 1905 Direktor des Pariser Konservatoriums wurde. Sein Lehrer war Camille Saint-Saëns. Zu seinen Schülern zählten Nadia Boulanger, George Enescu, Reynaldo Hahn, Charles Koechlin und Maurice Ravel.

    La Bonne Chanson op. 61

    La Bonne Chanson op. 61 ist ein Zyklus von neun Liedern, der den gleichnamigen Gedichtszyklus des Dichters Paul Verlaine vertont.

    Fauré komponierte dieses Werk zwischen 1892 und 1894. Die Partitur war usprünglich für Tenor und Klavier geschrieben, Fauré arrangiert sie dann aber für Tenor, Klavier und Streichquintett.

    Ernest Chausson

    Ernest Chausson lebte zwischen 1855 und 1899. Er war ein französischer Komponist der Romantik. 

    Poème de l’amour et de la mer op. 19

    Es handelt sich hirbei um einen Liederzyklus für Gesang und Orchester. Es wurde über einen längeren Zeitraum zwischen 1882 und 1892 komponiert und Henri Duparc gewidmet.

    Charlotte Sohy

    Charlotte Sohy war eine französische Komponistin, die 1887 in Paris geboren wurde und 1955 in derselben Stadt starb.

    Troi Chants Nostalgiques Op. 7

    Es handelt sich um einen dreiteiligen Liederzyklus der Komponistin. 

    Montes – Cabernet Sauvignon Reserva 2021

    Alles begann mit zwei Winzern, nämlich mit Aurelio Montes und Douglas Murray. Die beiden wollten in Chile Wein von Spitzenqualität erzeugen und weltweit bekannt machen. Um ihren Traum in die Tat umzusetzen, holten sie sich Unterstützung von Alfredo Vidaurre und Pedro Grand, der ein Weingut in Curicó besaß. Mit diesem Know-how gründeten die vier das Weingut Montes. Ihr Ziel: chilenischen Wein auf Weltspitzenniveau zu erzeugen. Heute exportiert das Weingut in mehr als 100 Länder weltweit. 

    Der Grundstein zu diesem Erfolg war der Montes Alpha Cabernet Sauvignon aus dem Jahr 1987. Es war der erste exportierte chilenische Premium-Wein. Prompt sorgte er für Aufsehen unter renommierten Weinkritikern rund um den Globus. Durch seinen Erfolg wurde das weltweite Interesse an Weinen aus Chile überhaupt erst geweckt.

    Die steilsten Hänge des Weinguts haben eine Neigung von 45°. Die direkte, intensive Sonne und die großen Temperatur-Unterschiede in diesen Lagen auf 400 m Höhe. 

    Knapp die Hälfte des Cabernet Sauvignon Reserva wird acht Monate lang in französischen Eichenholzfässern ausgebaut. Er wird mit 14.5% in die Flaschen gefüllt.

  • Katatonia, Lucas Santtana, Ryuichi Sakamoto und die Weinkellereien Aarau

    Grüezi! Da sind wir wieder! Diesmal hören wir ‚Sky Void of Stars‘ von Katatonia, ‚O Paraíso‘ von Lucas Santtana und ’12‘ von Ryūichi Sakamoto. Der Wein kommt diesmal aus der Schweiz, von der Weinkellerei Aarau.

    Feuilletoene.de
    Mail an die Feuilletöne
    Feuilletöne bei Twitter
    Feuilletöne bei Mastodon
    Feuilletöne bei Instagram
    Feuilletöne bei Facebook

    Pre-Show

    Link zu Alexa kann kein schottisch

    Link zur Sendung Lakonisch Elegant

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/lakonisch-elegant-kulturpodcast-166.html

    Blinkist

    https://de.wikipedia.org/wiki/Blinkist

    Wolfram Eilenberger

    https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfram_Eilenberger

    Zeit der Zauberer

    https://www.klett-cotta.de/buch/Philosophie/Zeit_der_Zauberer/105961

    Martin Heidegger

    https://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Heidegger

    Ernst Cassirer:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Cassirer

    Walter Benjamin

    https://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Benjamin

    Ludwig Wittgenstein

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wittgenstein

    Feuer der Freiheit

    https://www.klett-cotta.de/buch/Philosophie/Feuer_der_Freiheit/452267

    Hannah Arendt

    https://de.wikipedia.org/wiki/Hannah_Arendt

    Simone de Beauvoir

    https://de.wikipedia.org/wiki/Simone_de_Beauvoir

    Simon Weil

    https://de.wikipedia.org/wiki/Simone_Weil

    Ayn Rand

    https://de.wikipedia.org/wiki/Ayn_Rand

    In der UKW-Sendung gespielte Titel

    Katatonia – Opaline

    Katatonia – Impermanence

    Lucas Santtana – Errare Humanum Est

    Lucas Santtana – The Fool on the Hill

    Ryūichi Sakamoto – 20220207

    Ryūichi Sakamoto – 20220303 – Sarabande

    Katatonia – Sky Void of Stars

    Katatonia ist eine schwedische Metal-Band, die 1991 in Stockholm von Jonas Renkse und Anders Nyström gegründet wurde. Die Band begann als reines Studio-Projekt und als Duo. Die zunehmende Popularität führte dazu, dass sie weitere Bandmitglieder für ihre Live-Auftritte brauchten. Nach zwei Death- bzw. Doom-Alben, nämlich ‚Dance of December Souls‘ aus dem Jahr 1993 und ‚Brave Murder Day‘ aus dem Jahr 1996, führten Probleme mit Renkses Stimmbändern in Verbindung mit neuen musikalischen Einflüssen die Band vom Death Metal zu einer melodischeren Form des Heavy Metal. Im Laufe der Zeit entfernte sich die Band immer weiter vom klassischen Metal hin zu einem progressiveren Rock.

    Wie schon auf ‚City Burials‘ zeichnet Sänger Jonas Renkse auch auf dem neuen Album erneut allein für das Songwriting verantwortlich, wie er im Interview zur Platte verrät. Die komplexen Riffs und das ebenfalls anspruchsvolle Drumming, samt Timing-Wechsel, erinnern eher an ‚The Fall Of Hearts‘, denn an ‚City Burials‘.

    Lucas Santtana – O Paraíso

    Lucas Santtana ist ein brasilianischer Sänger, Komponist und Produzent aus Brasilien. Auf seinem Album ‚Sem Nostalgia‘ hat er die brasilianische Gitarrentradition neu interpretiert und mischt die Musik aus den 1950er Jahren, wie z.B. von João Gilberto und Dorival Caymmi, mit Mashups, Samples und eigenen musikalischen Ideen.

    Lucas Santtanas neues Album ‚O Paraíso‘ soll ein Appell an die Menschen sein, achtsamer und bewusster mit sich und der Erde umzugehen. Musikalisch haben wir es mit akustischer Gitarre des Bossa Nova, mit Jazz-Arrangements und ein bisschen Elektronik zu tun. Und ein Cover von ‚The Fool on the Hill‘ gibt es auch.

    Ryūichi Sakamoto – 12

    Ryūichi Sakamoto ist ein japanischer Komponist, Pianist, Sänger, Plattenproduzent und Schauspieler, er war neben seiner Solokarierre auch Mitglied des Yellow Magic Orchestra. Mit dieser Band und den Bandkollegen Haruomi Hosono und Yukihiro Takahashi beeinflusste Sakamoto eine Reihe elektronischer Musikgenres und leistete Pionierarbeit.

    Er arbeitete mit vielen internationalen Künstlern zusammen, darunter David Sylvian, Carsten Nicolai, Youssou N’Dour und Fennesz. Sakamoto komponierte Musik für die Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele 1992 in Barcelona. Auch als Filmmusikkomponist war er erfolgreich, so wurde Sakamoto u.a. mit einem Oscar ausgezeichnet. ‚Merry Christmas, Mr. Lawrence‘ aus dem Jahr 1983 war sein Debüt sowohl als Schauspieler als auch als Filmmusikkomponist; die Single ‚Forbidden Colours‘ wurde zu einem internationalen Hit. Sein erfolgreichstes Werk als Filmkomponist war ‚Der letzte Kaiser‘ aus dem Jahr 1987, für das er auch den Oscar bekam. Gelegentlich hat Sakamoto auch als Komponist und Autor von Drehbüchern für Anime und Videospiele gearbeitet. 2009 wurde er vom französischen Kulturministerium mit dem Ordre des Arts et des Lettres für seine Verdienste um die Musik ausgezeichnet.

    Es gibt auf diesem Album keinen Rhythmus, keine Beats und keinen Gesang. Stattdessen hören wir Piano und dröhnende Synthesizer. Es geht auf diesem Album um Klang. Laut Sakamoto wollte er nach seiner Krebserkrankung im „Sound baden“, wie er sagt, er könne sich damit ablenken und zur Ruhe kommen. Auf diese Weise entstanden die zwölf Klangminiaturen.

    Weinkellereien Aarau – Dole du Valais Délival 2019

    Die Weinkellereien Aarau bieten Originalabfüllungen aus der Schweiz, Europa und Übersee an, seit 1959 füllen sie zudem auch selbst ab. Von 2016-17 bauten Sie eine klimatisierte Tankhalle mit einer Kapazität von 1,8 Millionen Litern.

    Bei unserem heutigen Wein handelt sich um ein Cuvée aus Gamay- und Pinot-Noir-Trauben. Nach der Lese werden die Trauben selektiert und aufgebrochen. Es folgt die Gärung im Edelstahltank und großen Holz bei kontrollierten Temperaturen. Nach ihrem Ende wird der Dole du Valais Délival noch für einige Monate in Fässern aus Eichenholz ausgebaut. Der Wein wir mit 13 % vol. abgefüllt.

  • Belle & Sebastian, Protean Quartet, Iggy Pop und Golan Heights Winery

    Da sind wir wieder! Diesmal mit Indie von Belle & Sebastian und dem Album ‚Late Developers‘, Klassik vom Protean Quartet, die die Streichquartette von Joseph Haydn, Juan Pedro Almeida und Ludwig van Beethoven interpretieren und schließlich noch mit dem Punk-Opa Iggy Pop, von dem wir das Album ‚Every Loser‘ hörten. Der Wein kommt diesmal aus Israel von der Golan Heights Winery.

    Feuilletoene.de
    Mail an die Feuilletöne
    Feuilletöne bei Twitter
    Feuilletöne bei Mastodon
    Feuilletöne bei Instagram
    Feuilletöne bei Facebook

    In der UKW-Sendung gespielte Titel

    Belle & Sebastian – When we were very young

    Belle & Sebastian – Late Developers

    Protean Quartet – Joseph Haydn – Streichquartett Nr. 6 Op 33 in D-Dur – II. Andante

    Protean Quartet – Juan Pedro Almeida – Streichquartett Nr. 1 Op. 7 in g-Moll – III. Minuetto. Allegro

    Protean Quartet – Ludwig van Beethoven – Streichquartett Nr. 1 Op. 18 in F-Dur – III. Scherzo. Allegro Molto

    Iggy Pop – Frenzy

    Iggy Pop – Neo Punk

    Belle & Sebastian – Late Developers

    Belle & Sebastian sind eine schottische Indie-Pop-Band, die 1996 in Glasgow gegründet wurde. Die Band hat bist jetzt elf Alben veröffentlicht. Sie werden oft mit The Smiths oder Nick Drake verglichen. Der Name der Band stammt von Belle et Sébastien, einem Kinderbuch der französischen Schriftstellerin Cécile Aubry aus dem Jahr 1965, das später auch für das Fernsehen adaptiert wurde. Obwohl Belle & Sebastian von Kritikern immer wieder gelobt wurden, hatten sie bis jetzt nur begrenzt kommerziellen Erfolg.

    Das Album ist im Januar 2023 erschienen. Musikalisch entfernt sich die Band immer mehr vom melancholischen Kammermusik-Indiepop hin zu einem musikalischen Indie-Gemischtwarenladen.

    Protean Quartet – Haydn, Almeida & Beethoven

    Protean Quartet

    Das Protean Quartet wurde 2018 in Basel gegründet. Es hat seinen Namen, das ist leicht zu raten, von Proteus, der griechischen Gottheit des Meeres, der seine eigene Form frei ändern kann und sich eben auch laufend verändert, wie das Meer.  

    Das Ensemble spielt Stücke vom Barock über die Klassik bis zur Romantik, mit historischen Instrumenten und einer historisch informierten Aufführungspraxis. Es wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet und ist seit seiner Gründung bei wichtigen Festivals aufgetreten, darunter dem Oude Muziek Festival in Utrecht, dem FIAS in Madrid und dem Festival de Saintes.

    Die vorliegende Aufnahme haben wir auch Aufnahmetechniker Gonzalo Noqué zu verdanken, der das Ganze tonlich sehr transparent gestaltet und die Akustik im Auditorio de Zaragoza in Spanien (genauer: im Mozartsaal) voll auskostet.

    Joseph Haydn

    Joseph Haydn lebte in der Zeit von 1732 bis 1809. Er  war ein österreichischer Komponist der Klassik und war maßgeblich an der Entwicklung der Kammermusik wie dem Streichquartett und dem Klaviertrio beteiligt. Seine Beiträge zur musikalischen Form haben dazu geführt, dass er auch ‚Vater der Symphonie‘ und ‚Vater des Streichquartetts‘ genannt wird.

    Haydn verbrachte einen Großteil seiner Karriere als Komponist und Musiker für die wohlhabende Familie Esterházy auf deren Schloss. Einen großen Teil seines Lebens isolierte ihn dies von anderen Komponisten und Musiktrends, so dass er, in seinen eigenen Worten, „gezwungen war, originell zu werden“. Seine Musik war jedoch weit verbreitet und für einen Großteil seiner Karriere war er der berühmteste Komponist Europas.

    Streichquartett Nr. 6 Op.33

    Nr. 6 ist eines von sechs Streichquartetten, die Haydn im Jahre 1781 veröffentlichte. Mit ihnen schuf Haydn Streichquartette von völlig neuem Typus („auf eine gantz neue besondere Art“, wie er in einem Brief schreibt). So haben die Kopfsätze eine Durchführung und folgen der Sonatenhauptsatzform. Das Menuett wurde durch ein Scherzo ersetzt. Die Quartette erregten großes Aufsehen, besonders Mozart beeinflussten sie stark. 

    Juan Pedro Almeida

    João Pedro de Almeida y Mota lebte in der Zeit zwischen 1744 und 1817 und war ein portugiesischer Komponist.

    1771 wanderte er aus unbekannten Gründen nach Galizien aus. Almeida widmete sein ganzes Leben dem Dienst an der Kirche und hinterließ mehr als 200 Werke in den Archiven und Kathedralen in Spanien und Portugal. Zu seinen herausragendsten Kompositionen gehört ein Oratorium mit dem Titel ‚Passion für Solisten, Chor und Orchester‘.

    Streichquartett Nr.1 Op. 7

    Nicht weniger als fünfundzwanzig Quartette von Almeida sind erhalten und es gibt Hinweise darauf, dass er mindestens sechsunddreißig geschrieben haben könnte. Musikhistoriker sagen, dass diese Werke in erster Linie für die Aufführung am Hof von Carlos IV. bestimmt waren.

    Ludwig van Beethoven

    Ludwig van Beethoven lebte in der Zeit von 1770 bis 1827, er war ein deutscher Komponist und Pianist. Beethoven ist einer der angesehensten Komponisten in der Geschichte der westlichen Musik; seine Werke zählen zu den meistgespielten des klassischen Musikrepertoires und bilden den Übergang von der Epoche der Klassik zur Romantik im Rahmen der klassischen Musik. 

    Seine Werke werden in die Frühe, Mittlere und Späte Phase unterteilt. Die ‚frühe‘ Phase, in der er sein Handwerk erlernte; dann die ‚mittlere‘ Phase, in der er seinen eigenen Stil entwickelte, und somit die Emanzipation vom Stil von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart erreichte. Manchmal wird diese Zeit auch ‚heroisch‘ genannt. Schon während dieser Zeit begann er zunehmend an Taubheit zu leiden. In seiner ’späten‘ Phase, die von 1812 bis zu seinem Tod 1827 dauerte, erweiterte er seine Kompositionen in musikalischer Form und Ausdruck.

    Streichquartett Nr.1 Op. 18

    Das hier gespielte Streichquartett entstand im Jahre 1799 als eines von sechs Streichquartetten, die unter der Opusnummer 18 mit einer Widmung an Fürst Franz Joseph Maximilian von Lobkowitz zusammengefasst wurden.

    Iggy Pop – Every Loser

    Iggy Pop ist Sänger, Gitarrist, Komponist, Schlagzeuger und Schauspieler. Der als „Godfather of Punk“ bezeichnete Musiker wird als Wegbereiter und Initiator des Punkrock und verwandter Stile angesehen.

    ‚Every Loser‘ ist das neunzehnte Studioalbum des Künstlers. Das Album wurde von Andrew Watt produziert. Die Band auf diesem Album besteht aus Duff McKagan am Bass, Chad Smith am Schlagzeug und Josh Klinghoffer, der Gitarre und Keyboards spielt.

    Außerdem gibt es noch Gastmusiker wie Dave Navarro, Eric Avery und Chris Chaney sowie Auftritte von Stone Gossard, Taylor Hawkins und Travis Barker.

    Golan Heights Winery – Gamla Cabernet Sauvignon 2019

    Das Weingut israelische Weingut gibt es seit 1983 und es produziert vier verschiedene Stile: Yarden, Gamla, Hermon und Golan.

    Die Weinbauregion Galiläa liegt bis zu 1.200 Meter hoch, dementsprechend gibt es eine kühlende Wirkung der Höhenlagen. In Verbindung mit den vulkanischen Basaltböden ergibt sich ein abwechslungsreiches Terroir. Die Trauben aus den einzelnen Parzellen werden getrennt vinifiziert und reifen 12 Monate in französischen Barriques. Der Wein wird mit 14.5% vol. in die Flaschen gefüllt.