Kategorie: Podcast

  • Bachmannpreis 2019

    304 Episoden Feuilletöne und zum nunmehr siebten Mal besprechen wir den Bachmannpreis! Es ist also mehr als eine gute Tradition der Feuilletöne. Und es war sogar der Beginn dieser drolligen Kultursendung. Wir freuen uns!

    Bachmannpreis 2019

    Die Jury

    Hubert Winkels

    Hubert Winkels ist seit 2015 Juryvorsitzender. Geboren 1955 in Gohr/Dormagen. Er promovierte über deutsche Gegenwartsliteratur. 1985–1988 war er freier Schriftsteller. Seit 1988 ist er Literaturkritiker für ‘Die ZEIT’. Er ist Fernsehmoderator der Sendung ‘Die Bestenliste’ (SWR/3sat). Seit 1997 ist er Literaturredakteur des Deutschlandfunks. Er ist seit 2011 Jurymitglied des Gert-Jonke-Preises. Außerdem ist er Mitbegründer und Juryvorsitzender des Wilhelm Raabe-Literaturpreises. Er ist seit 2010 Mitglied der Jury

    Stefan Gmünder

    Stefan Gmünder wurde 1965 in Bern geboren, lebt aber seit 22 Jahren in Wien. Nach verschiedenen Tätigkeiten in der Zeitungsbranche arbeitet er seit 1998 bei der Wiener Tageszeitung ‘Der Standard’, deren Literaturredakteur er ist. Stefan Gmünder ist Herausgeber des in der Edition Selene erschienenen Bandes ‘Die Republik Nizon. Eine Biographie in Gesprächen’. Er ist seit 2016 beim Bachmannpreis.

    Nora Gomringer

    Nora Gomringer wurde 1980 geboren. Sie schreibt und vertont Gedichte. Sie fördert im Auftrag des Freistaates Bayern Künstlerinnen und Künstler internationaler Herkunft. Dies tut sie im Internationalen Künstlerhaus Villa Concordia. Sie ist seit dem letzten Jahr Teil der Jury.

    Klaus Kastberger

    Klaus Kastberger wurde 1963 in Gmunden in Oberösterreich geboren, er ist Professor für neuere deutschsprachige Literatur am Franz-Nabl-Institut der Universität Graz und Leiter des Literaturhauses Graz. Außerdem verfasst er Literaturkritiken und Kulturpublizistik u.a. für ‘Die Presse’ und ‘Zeit online’. Er kuratiert von Ausstellungen und Veranstaltungsreihen und leitet Forschungsprojekte. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die Österreichische Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts. Er twittert als @klauskastberger. Er ist seit 2015 Teil der Jury.

    Hildegard Elisabeth Keller

    Hildegard Elisabeth Keller ist Kritikerin beim Literaturclub des Schweizer Fernsehens SRF, Regisseurin, Gründerin und CEO der Bloomlight Productions GmbH und Literaturprofessorin an der Universität Zürich. Sie ist seit 2009 dabei.

    Michael Wiederstein

    Michael Wiederstein wurde 1983 in Gummersbach geboren. Er studierte Germanistik und Allgemeine Literaturwissenschaft in Siegen. 2011 gründete er die Literaturzeitschrift ‘Literarischer Monat’ als Literaturbeilage des ‘Schweizer Monats’. Beide Zeitschriften leitet er als Chefredaktor. Als Initiator des ‘Treibhauses’ – einer Wettbewerbsplattform für literarische Anfänger – sucht er seit 2012 nach unentdeckten Schreibtalenten. Er ist seit 2017 dabei.

    Insa Wilke

    Insa Wilke wurde 1978 in Bremerhaven geboren. Sie studierte Germanistik und Geschichte in Göttingen, Rom und Berlin und promovierte 2009. Sie hat u.a. für die Akademie der Künste und die Freie Universität in Berlin gearbeitet. 2010 erschien ihr Buch ‘Ist das ein Leben. Der Dichter Thomas Brasch’ Zuletzt publizierte sie als Herausgeberin ‘Bericht am Feuer. Gespräche, Telefonate und E-Mails zum Werk von Christoph Ransmayr’ und ‘Der leidenschaftliche Zeitgenosse. Zum Werk von Roger Willemsen’ und gab Roger Willemsens Zukunftsrede ‘Wer wir waren’ heraus. Auch sie ist das erste mal Teil der Jury.

    Die AutorInnen und Texte

    Katharina Schultens – Urmünder (Text)

    Katharina Schultens wurde 1980 in Kirchen in Rheinland-Pfalz geboren.

    Sie studierte Kulturwissenschaften mit Schwerpunkt Literatur in Hildesheim, St. Louis und Bologna. Seit 2006 arbeitet sie an der Humboldt- Universität Berlin. Sie ist seit 2012 Geschäftsführerin einer naturwissenschaftlichen Graduiertenschule. Sie wurde mehrfach für ihre lyrischen Arbeiten ausgezeichnet. Derzeit arbeitet sie an ihrem ersten Roman, unterstützt durch ein Arbeitsstipendium des Berliner Senates für das Jahr 2019.

    Sie liest auf Einladung von Insa Wilke.

    Sarah Wipauer – Raumstation Hirschstetten (Text)

    Sarah Wiphauer wurde 1896 in Wien geboren.

    Sie sturdierte Sinologie und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien. 2009-2010 folgte ein einjähriger Studienaufenthalt an der Central China Normal University in Wuhan. Seit 2010 ist sie an der StudienServiceStelle am Institut für Urgeschichte und Historische Archäologie der Universität Wien beschäftigt.

    Sie liest auf Einladung von Klaus Kastberger.

    Silvia Tschui – Der Wod (Text)

    Sivia Tschui wurde 1974 in Zürich geboren.

    Sie singt, zeichnet und schreibt. 2004 wird ihre Arbeit mit dem Londoner Animationsfilmkollektiv ‚Create & Destroy‘ für die British Animation Awards nominiert. Ihren ersten Roman ‚Jakobs Ross‘ ehrt ihr Heimatkanton Zürich 2014 mit einem Anerkennungspreis. Das Theater Neumarkt bringt ‚Jakobs Ross‘ 2015 auf die Bühne, anschließend war es auf dem 2. Schweizer Theatertreffen zu sehen. Momentan ist das Stück mithilfe der Schweizer Produktionsfirma Turnus Films in Kooperation mit der österreichischen Filmproduktionsfirma Dor Film Wien in der letzten Entwicklungsphase für eine Verfilmung.

    Sie liest auf Einladung von Nora Gomringer.

    Julia Jost – Unweit vom Schakaltal (Text)

    Julia Host wurde 1982 in St. Veit an der Glan geboren.

    Er studierte Philosophie in Wien und Berlin. Ihren Abschluss in Theaterregie machte sie in Ludwigsburg. Am Thalia Theater Hamburg inszenierte sie 2016 das Stück ‚3000 Euro‘ nach Thomas Melles Roman in einer eigenen Bühnenfassung. 2017 brachte sie den Roman ‚Roppongi‘ von Josef Winkler, ebenfalls in eigener Fassung, am Landestheater Niederösterreich auf die Bühne.

    Sie liest auf Einladung von Klaus Kastberger.

    Andrea Gerster – Das kann ich (Text)

    Andrea Gerster wurde 1959 in Schaffhausen geboren.

    Sie arbeitet künstlerisch interdisziplinär in den Bereichen Literatur, Theater, Kunst und Performance. Bislang erschienen fünf Romane, drei Erzählbände und drei Kinder/ Jugendgeschichten. Unterwegs ist sie als eine Hälfte von Gerster & Nüssli mit „Spoken Word und Livezeichnen“ sowie in Kunsträumen mit der Performance „Side effects“.

    Sie liest auf Einladung von Hildegard E. Keller.

    Yannic Han Biao Federer – Kenn ich nicht (Text)

    Yannic Han Biao Federer wurde 1986 in Breisach am Rhein geboren.

    Er wuchs in Südbaden auf. Er studierte Germanistik und Romanistik in Bonn, Florenz und Oxford, promovierte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn. Derzeit arbeitet er im Literaturhaus Köln. Erste Erzählungen sind in Literaturzeitschriften und Anthologien erschienen.

    Er liest auf Einladung von Hildegard E. Keller.

    Ronya Othmann – Vierundsiebzig (Text)

    Ronya Othmann wurde 1993 in München geboren.

    Sie studiert seit dem Jahr 2014 am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig, schreibt Lyrik, Prosa und Essays und arbeitet als Journalistin. Lyrik und Kurzprosa wurden bereits in zahlreichen Zeitschriften und Anthologien veröffentlicht. 2015 organisierte sie die Kurdischen Filmtage in Leipzig und 2018 war sie in der Jury des ‚International Film Festival Duhok‘ in der Kurdischen Autonomieregion Irak.

    Sie liest auf Einladung von Insa Wilke.

    Birgit Birnbacher – Der Schrank (Text)

    Geboren 1985 in Schwarzach, lebt in Salzburg.

    Birgit Birnbacher machte zunächst eine Lehre. Danach Freiwilligenarbeit in Addis Abeba und weiteren Orten. Später studierte sie Soziologie und Sozialwissenschaften. Es folgte Sozialarbeit im In- und Ausland. Bis 2018 war sie als Soziologin in Gemeinwesen und Quartiersarbeit tätig.

    Sie liest auf Einladung von Stefan Gmünder.

    Daniel Heitzler – Der Fluch (Text)

    Daniel Heitzler wurde 1996 in Germersheim in Rheinland-Pfalz geboren.

    Er studiert Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte, davor Journalismus in Magdeburg. Er arbeitet als Barkeeper. Bislang keine Veröffentlichungen, Stipendien oder Preise.

    Er liest auf Einladung von Hubert Winkels.

    Tom Kummer – Von schlechten Eltern (Text)

    Tom Kummer wurde 1961 in Bern geboren.

    Er veröffentlichte 1987 erstmals Kurzgeschichten in Hans Magnus Enzensbergers ‚TRANSATLANTIK‘ – eine Publikation, die den literarischen Journalismus fördert. 1988 wird Tom Kummer Autor für ‚Tempo‘ und setzt dort seinen radikalen Bruch mit journalistischen Konventionen fort. Ab 1993 arbeitet er als fest-freier Autor in Los Angeles für das Magazin der Süddeutschen Zeitung und das Magazin des Tagesanzeigers.

    Er liest auf Einladung von Michael Wiederstein.

    Ines Birkhan – abspenstig (Text)

    Ines Birkhan wurde 1974 in Wien geboren.

    Sie ist Performerin und Autorin. Sie studierte Bildhauerei an der Universität für Angewandte Kunst in Wien. Tanz und Choreographie studierte sie am SNDO – School For New Dance Development – in Amsterdam.

    Seit 2005 beschäftigt sie sich intensiv mit dem Verfassen von Texten.

    Sie liest auf Einladung von Nora Gomringer.

    Leander Fischer – Nymphenverzeichnis Muster Nummer eins Goldkopf (Text)

    Leander Fischer wurde 1992 in Vöcklabruck geboren.

    Er besuchte das Gymnasium der Kreuzschwestern in Gmunden. Praktika in der Programmabteilung des Internationalen Literaturfestivals Berlin und im Lektorat Hanser Berlin folgten. Von 2012 bis heute studiert er in unterschiedlichen Städten und an unterschiedlichen Hochschulen. Unter anderen an den Universitäten Berlin, Wien und Hildesheim.

    Er liest auf Einladung von Hubert Winkels.

    Lukas Meschik – Mein Vater ist ein Baum (Text)

    Lukas Mechik wurde 1988 in Wien geboren.

    Lukas Meschik debütierte 2009 mit dem Roman ‚Jetzt die Sirenen‘ – Teilnahme am Europäischen Festival des Debütromans in Kiel. Es folgten der Erzählband ‚Anleitung zum Fest‘ und der Roman ‚Luzidin oder Die Stille‘. Zuletzt erschienen die Romane ‚Über Wasser‘ und ‚Die Räume des Valentin Kemp‘.

    Lukas Meschik ist Mitglied der Grazer Autoren Versammlung. Literatur-Förderpreis der Stadt Wien 2012. Kitzbüheler Stadtschreiber 2013. Außredem ist er Gitarrist und Sänger.

    Er liest auf Einladung von Stefan Gmünder.

    Martin Beyer – Und ich war da (Text)

    Martin Beyer wurde 1976 in Frankfurt am Main geboren.

    Nach dem Studium der Germanistik und Promotion ist er freier Schriftsteller und Dozent für Kreatives Schreiben. Sein zweiter Schwerpunkt ist Storytelling, wozu er regelmäßig Seminare in Unternehmen und Institutionen gibt. Martin Beyer veranstaltete fünf Jahre lang das Literaturfestival ‚Bamberg liest‘ und ist Mitinitiator des Bildungsprojektes ‚Märchenakademie‘.

    Er liest auf Einladung von Michael Wiederstein.

    Preise und Auszeichungen

    Ingeborg-Bachmann-Preis

    Dieser Preis wird von der Landeshauptstadt Klagenfurt am Wörthersee gestiftet. Es ist der Hauptpreis in Höhe von 25.000 Euro.

    Gewinnerin des Ingeborg-Bachmann-Preises ist Birgit Birnbacher für ihren Text ‚Der Schrank‘.

    Deutschlandfunk-Preis

    Dieser Preis wird von Deutschlandradio gestiftet. Das Ganze in der Höhe von 12.500 Euro.

    Gewinner des Deutschlandfunk-Preises ist Leander Fischer für seinen Text ‚Nymphenverzeichnis Muster Nummer eins Goldkopf‘.

    Kelag-Preis

    Der Kelag-Preis wird von der Kärntner-Elektrizitäts-Aktiengesellschaft in Höhe von 10.000 Euro gestiftet.

    Gewinnerin des Kelag-Preises ist Julia Jost für ihren Text ‚Unweit vom Schakaltal‘

    3sat-Preis

    Auch 3sat vergibt einen Preis. Das Gemeinschaftsprogramm der öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten ZDF, ORF, SRG und ARD stiftet den 3sat-Preis in Höhe von 7.500 Euro.

    Gewinnerin des 3sat-Preises ist Yannic Han Biao Federer für seinen Text ‚Kenn ich nicht‘.

    BKS Bank Publikumspreis

    Der Publikumspreis wird von der BKS Bank in Höhe von 7.000 Euro gestiftet.

    Gewinnerin des BKS Bank Publikumspreises ist Ronya Othmann für ihren Text ‚Vierundsiebzig‘.

  • Michiko Kakutani, Bruce Springsteen, Russian Doll und Laphroaig Quarter Cask

    Episode 303 der Feuilletöne und wir lasen ‚Der Tod der Wahrheit‘ von Michiko Kakutani, hörten ‚Western Stars‘ von Bruce Springsteen, sahen die Pilotfolge der Serie ‚Russian Dolls‘ und verkosteten zum zweiten Mal den Laphroaig Quarter Cask.

    Gelesen

    Michiko Kakutani – Der Tod der Wahrheit (Klett-Cotta)

    Michiko Kakutani wurde 1955 in New Haven in Connecticut geboren. Sie ist Publizistin und Literaturkritikerin. Als Hauptrezensentin der New York Times zählte sie bis 2017 zu den einflussreichsten, zugleich aber auch umstrittensten Literaturkritikern der USA.

    Kakutani studierte englische Literatur und Sprache an der Yale University und begann nach ihrem Abschluss 1976 als Journalistin bei der ‚Washington Post‘ zu arbeiten. Sie wechselte anschließend zum ‚TIME Magazine‘ und schließlich 1979 zur ‚New York Times‘. 1983 wechselte sie vom Nachrichten- ins Literaturressort und erwarb sich seither mit zahlreichen Verrissen einen Ruf als gefürchtetste Literaturkritikerin des Landes, also quasi die Reich-Ranicki der USA. 1988 gewann sie den Pulitzer-Preis in der Kategorie Kritik. Ihr wird eine ausgesprochen rigide kritische Haltung nachgesagt; ein Buch wird zumeist entweder verrissen oder aber in den höchsten Tönen gelobt. Zwischentöne sind eher selten. So hat sie sich im Laufe der Jahre unter amerikanischen Schriftstellern, aber auch unter Literaturkritikern anderer Zeitungen zahlreiche Feinde gemacht. Eine besonders innige Beziehung voller Abneigung pflegt sie zu Philip Roth, Norman Mailer und Tom Wolfe. Roth karikierte sie in der Figur der Dekanin Kimiko Kakizaki – der japanischen Viper – in seinem Roman ‚Sabbaths Theater‘. Salman Rushdie bezeichnete Kakutani einmal als eine „seltsame Frau, die abwechselnd ein dringendes Bedürfnis zu verspüren scheint, jemanden zu loben oder jemandem den Hintern zu versohlen“.

    2017 gab Kakutani bekannt, dass sie ihre Arbeit als Literaturkritikerin aufgeben werde und sich in Zukunft auf Texte über Politik und Kultur konzentrieren wolle. Im Juli 2018 erschien ihr Buch ‚The Death of Truth: Notes on Falsehood in the Age of Trump‘ bei Tim Duggan Books, knapp ein Jahr später dann auch die deutsche Übersetzung bei Klett-Cotta. Und genau um dieses Buch soll es heute gehen.

    Mithilfe von Philosophie und Kulturwissenschaft ergründet Michiko Kakutani historische und soziale Fundamente eines gesamtgesellschaftlichen Phänomens, das die modernen Demokratien bedroht. Denn ‚Fake News‘ und alternative Fakten sind ihrer Meinung nach Symptome eines allgemein vorherrschenden Bedeutsamkeitsverlusts der Wahrheit. Resultierend aus dem Erbe postmoderner Theorien und dem um sich greifenden Narzissmus, den das Internet befeuert, erscheint Trump nunmehr als personengewordener Ausdruck und Symbolfigur des postfaktischen Zeitalters. Ein Buch über die Macht des Wortes und der Sprache, die die moderne Informationskultur gestalten.

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    Bruce SpringsteenWestern Stars

    Bruce Springsteen wurde 1949 in Freehold, New Jersey, USA, geboren. Er wuchs in einem katholischen Elternhaus in einfachen Verhältnissen auf. Erstes musikalische Interesse löste bei ihm Elvis Presley aus. Er lernte Schlagzeug und brachte sich selbst das Klavier- und Mundharmonikaspielen bei. Er besuchte die von Franziskaner-Schwestern geleitete St. Rose of Lima School. Springsteen stand hier in ständigem Konflikt mit den Lehrern. Mit vierzehn Jahren wechselte er auf die regionale Highschool. 1965 war er in einer ersten Band namens ‚Castiles‘.

    Es folgten erste erfolgreiche Auftritte in den Bars und Clubs. Musikalisch orientierte er sich jetzt an den Werken von Bob Dylan. 1968 gründete Springsteen die erste eigene Band mit Namen ‚Earth‘. 1969 wurde er Mitbegründer der Band ‚Child‘. 1971 wurde dann schließlich die ‚Bruce Springsteen Band‘ gegründet. 1972 nahm er bei Columbia Records sein erstes Studioalbum ‚Greetings from Ashbury Park, N. J.‘ mit der späteren ‚E Street Band‘ auf. Mit ‚Born to Run‘ gelang ihm 1975 der kommerzielle Durchbruch.

    1978 kam es zur Zusammenarbeit mit Patti Smith, die mit der Springsteen-Komposition ‚Because The Night‘ einen Hit einspielte. 1979 beteiligte sich Bruce Springsteen an dem Konzert ‚No Nukes‘, bei dem er sich mit anderen Künstlern gegen die Nutzung von Atomkraft einsetzte. Seine Konzerte, die teilweise vier bis fünf Stunden dauerten, glichen Zeremonien und untermauerten seinne Erfolg. Das Doppelalbum ‚The River‘ aus dem Jahr 1980 etablierte ihn international als Rock-Star. 1982 erschien ‚Nebraska‘, ein weiterer Meilenstein der Karriere.

    1984 wurde dann die LP ‚Born In The USA‘ veröffentlicht. Das Album verkaufte sich weltweit 21 Millionen Mal, sein bis heute größter Erfolg. 1987 erschien das Album ‚Tunnel of Love‘. 1988 begab er sich u.a. mit Sting und Peter Gabriel auf eine Benefiztournee zu Gunsten der Menschenrechtsorganisation Amnesty International.

    Springsteen setzte sich für Unterprivilegierte ein und rief zu Sozialarbeit für diese auf. Millionenangebote aus der Werbeindustrie lehnte er bis dato stets ab und setzt sich stattdessen für hungernde Menschen in den armen Ländern der Welt ein. Er war Teil von ‚USA for Africa‘, die den Song ‚We Are The World‘ im Rahmen von Live Aid veröffentlichte und produzierte die Single ‚Sun City‘ für ‚Artists United Against Apartheid‘. 1992 wurden gleich zwei Alben von Bruce Springsteen veröffentlicht, zum einen ‚Human Touch‘ und zum anderen ‚Lucky Town‘. 1995 erschien sein zweites Solo-Album ‚The Ghost of Tom Joad‘. Für den Song ‚Streets of Philadelphia‘ zum Film ‚Philadelphia‘ wurde er mit einem Oscar ausgezeichnet, für einen weiteren wurde er für den Film ‚Dead Man Walking‘ nominiert.

    Wir schreiben nun das Jahr 2019 und Bruce Springsteen veröffentlicht sein 19. Studioalbum namens ‚Western Stars‘. Das Album wurde von Ron Aniello produziert, der mit Springsteen bereits an seinen beiden vorherigen Alben ‚Wrecking Ball‘ aus dem Jahre 2012 und ‚High Hopes‘ aus dem Jahre 2014 gearbeitet hat.

    Laut Springsteen ist ein Dokumentarfilm über die Entstehung des Albums in Planung. Es wird jedoch voraussichtlich keine Tour geben, stattdessen kündigte er an, dass er sich ab Herbst 2019 auf die Aufnahme eines neuen Albums mit der E Street Band konzentrieren werde.

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    Russian Doll – Pilotfolge

    Russian Doll ist eine US-amerikanische Dramedy-Serie von Natasha Lyonne, Amy Poehler und Leslye Headland, die seit 2019 bei Netflix zu sehen ist.

    Die Serie handelt von einer Frau, die die Nacht ihres 36. Geburtstags wie in einer Zeitschleife immer wieder erlebt. Jedes Mal stirbt sie, nur um jedes Mal wieder auf der Toilette einer Party zu Bewusstsein zu kommen. Sie muss erst eine Wandlung durchleben, bevor sie aus diesem Kreislauf ausbrechen kann. Neben Lyonne selbst sieht man in weiteren Rollen Greta Lee, Yul Vazquez, Charlie Barnett und Elizabeth Ashley. Im Juni 2019 wurde die Serie um eine zweite Staffel verlängert. Und man fühlt sich sofort an den wiesbadener Tatort desselben Jahres erinnert.

    Verkostet

    Laphroaig Quarter Cask

    Die Brennerei Laphroaig wurde 1815 von den Brüdern Donald & Alex Johnston gegründet. Ursprünglich war sie eine Farm-Destillery für den Eigenbedarf. Der Vater der Gründer errichtete eine der beiden illegalen Brennereien, aus denen später dann Lagavulin wurde.

    1923 wurden zwei zusätzliche Brennblasen angeschafft, 1969 zwei weitere. 1974 kam schließlich die letzte hinzu, somit stieg die Anzahl der Brennblasen auf insgesamt sieben.

    Die Brennerei blieb bis 1954 in Familienbesitz. Ian Hunter hinterließ die Brennerei der Sekretärin Bessie Williamson. Diese verkaufte 1967 an Long John Distillers, führte die Destille aber bis sie sich 1972 zur Ruhe setzte weiter. Von nun an wechselte auch Laphroaig die des öfteren die Eigentümer. Seit 2014 gehört Laphroaig zu Beam-Suntory.

    Seit 1994 ist Laphroaig Hoflieferant des Prince of Wales für Single-Malt-Whisky, der den 15-jährigen Laphroaig einst als seinen Lieblingswhisky bezeichnete.

    Die Lagerhäuser liegen direkt am Meer und werden deswegen bei hohem Wellengang vom Wasser umspült. Das, und die regionalen Bedingungen wie z. B. die Küstenlage, die damit einhergehende Seeluft und das torfige Wasser sollen maßgeblich für den Geschmack des Malts verantwortlich sein.

    Der Torf stammt von destillerieeigenen Feldern und weist einen hohen Moos-Anteil auf. Allerdings stammt nur noch 25% des Malzes aus eigener Produktion, etwa 75 % wird von der Port Ellen-Mälzerei zugekauft. Laphroaig hat einen Rauchanteil von etwa 40 ppm. Die Jahresproduktion liegt bei ca. zwei Millionen Litern.

    Die Core-Range besteht aus dem 10 Jahre alten Laphroaig, abgefüllt mit 40%, dem Triple Wood, abgefüllt mit 48%, den wir in Episode 175 verkostet haben und dem Quarter Cask, ebenfalls abgefüllt mit 48%, den wir in Episode 142 schon einmal probierten und um den es heute gehen soll. Der Malt reift zuerst in Bourbonfässern, und danach in kleinen sogenannten ‚Quarter Cask‘ Fässern. Das Reifen in diesen sehr kleinen Fässern erfordert eine geringere Reifezeit, weil das Verhältnis Flüssigkeit <-> Fasswand güntiger ausfällt, also im Verhältnis mehr Flüssigkeit Kontakt zur Fasswand hat. So begegnet Laphroaig der gestiegenen Nachfrage, wegen der bereits der 15-jährige und der 18-jährige eingestellt werden mussten.

  • Clue Writing, Cold Weather Company, The Martian und The Corriemhor Cigar Reserve

    In unserer 302. Episode lasen wir ‚Heute gibt es keine Schlägerei‘ von unseren tollen Freunden Clue Writing, wir hörten ‚Find Light‘ von der Cold Weather Company, sahen ‚The Martian‘ und verkosteten The Corriemhor Cigar Reserve

    Gelesen

    Clue WritingHeute gibt es keine Schlägerei

    Wir haben mal wieder etwas von den tollen Menschen von Clue Writing gelesen. Rahel und Sarah heißen die beiden Menschen hinter der Literaturplattform namens Clue Writing. Seit 2012 veröffentlichen sie wöchentlich Kurzgeschichten, die an einem vorher festgelegten Handlungsort (Setting) spielen und vorgegebene Stichworte (Clues) nach klaren Vorgaben vertexten. So kam im Laufe der Zeit ein Textsammelsurium mit mehreren hundert Geschichten zusammen! Und das in allen möglichen Genres. Und so behaupten sie mit Fug, Recht, dass auf Clue Writing jedes Leserherz umworben wird. Man findet bei Clue Writing Krimis, Abenteuergeschichten, Komödien, Charakterstudien, Romantik, Science Fiction und Horror. Da dürfte für alle Menschen was dabei sein.

    Es geht in dieser Kurzgeschichte um Stanley und seine beste Freundin Natala – zwei SchmugglerInnen, die in eine lebensgefährliche Situation geraten, weil sie von Pawlow, dem Besitzer eines Pubs, zu dem sie die Ware geliefert haben, beinahe übers Ohr gehauen werden.

    Die Clues für diesen Text waren: Schweißausbruch, Gießkanne, Krawattenständer, Waldbrand, Lawinengefahr, das Setting ist ein Eingangsbereich und die Autorin heißt Sarah.

    Gehört

    Cold Weather Company – Find Light

    Cold Weather Company ist eine Band aus New Jersey, sie wurde im Jahre 2013 von Brian Curry, Steve Shimchick und Jeff Petescia ins Leben gerufen. 2015 veröffentlichten die Band das Debutalbum ‘Somewhere New’.  Und schon ein Jahr später folgte ihr zweites Album, ‘A Folded Letter’.

    Im Januar des Jahres 2019 haben sie nun das dritte Album namens ‚Find Light‘ veröffentlicht. Um dieses Album soll es in dieser Sendung gehen. Was die Band musikalisch macht, nennt man gemeinhin Alternative Folk. Und so ist es auch auf diesem Album.

    Alle Songs wurden von Brian Curry, Jeff Petescia und Steve Shimchick geschrieben und produziert. Aufgenommen und abgemischt wurde das Album von Pat Noon im EightSixteen Recording Studio in South River, einer kleinen Stadt in New Jersey. Gemastert wurde das Album von Alan Douches. Die GastmusikerInnen, die auf diesem Album zu hören sind die folgndern: Kevin Lucero spielte Cello, Nicole Scorsone die Violine, Zach Jones, Mike Costaney und Shane Luckenbaugh spielten Percussion, Keith Lalley und Frank Rein Posaune, Brian Clines Saxophon, Riley Byrne Bass, Rick Rein Trompete, Devon Moore und Tyler Rousseau trugen zusätzlichen Gesang bei.

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    The Martian

    The Martian, zu Deutsch „Der Marsianer“, ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Film des Regisseurs Ridley Scott aus dem Jahr 2015. Der Film basiert auf dem Roman ‚Der Marsianer‘ von Andy Weir. Es geht in diesem Film um den Astronauten Mark Watney, der nach einem Unfall bei einer Mission auf dem Mars zurückgelassen wird und fortan um sein Überleben kämpfen muss, sowie von den Bemühungen seiner Rettung. Der Hauptdarsteller ist Matt Damon. Der Film wurde 2015 beim Toronto International Film Festival uraufgeführt und war noch im selben Jahr auch in den deutschsprachigen Kinos zu sehen.

    In den USA wurde eine um rund zehn Minuten längere Extended-Edition-Version des Films veröffentlicht. Das Budget des Films betrug 108 Millionen US-Dollar, bereits einen Monat nach Kinostart bereits das Vierfache an Einnahmen verzeichnet werden. Der Film war vier Wochen lang an der Spitze der US-Filmcharts und damit ein großer Erfolg.

    Verkostet

    The Corriemhor Cigar Reserve

    Master Blender Richard Paterson von Whyte and Mackay kreierte vor vielen Jahren diesen Whisky und nachdem der Vertrieb eingestellt wurde, übernah Peat’s Beast Ltd. die Marke und klöppelte einen Single Malt Whisky, der sowohl in Sherry als auch Bourbon Casks reifte. Der Malt wird mit 46% abgefüllt und ist nicht kühgefiltert aber gefärbt.

  • Gerhard Henschel, MONO, Hazel Brugger und Bowmore 17

    Wir schreiben das Jahr 1 nach 300, also die 301. Ausgabe unserer drolligen kleinen Kultursendung. Wir lasen ‚Abenteuerroman‘ von Gerhard Henschel, hörten ‚Nowhere Now Here‘ von MONO, sahen einige Poetry-Slam-Auftritte von Hazel Brugger und verkosteten einen 17-jährigen Bowmore namens ‚White Sands‘.

    Gelesen

    Gerhard Henschel – Abenteuerroman (Hoffmann und Campe)

    Gerhard Henschel wurde 1962 geboren und lebt heute als freier Schriftsteller in der Nähe von Hamburg. Sein Briefroman ‘Die Liebenden’ aus dem Jahre 2002 begeisterte die KritikerInnen ebenso wie die Abenteuer seines Erzählers Martin Schlosser, um den es heute mal wieder gehen soll und von dem wir heute den dritten von acht Bänden lesen, nämlich ‘Liebesroman’. Zusammen ergibt sich dann am Ende eine vollständige Chronik des Lebens von Martin Schlosser. Wir besprachen drei dieser Romane bereits in Episode 286, 291 und 298. Nach ‚Kindheitsroman‘, ‚Jugendroman‘ und ‚Liebesroman‘ also jetzt der vierte Streich.

    Der Abenteuerroman ist das vierte Buch über die Erlebnisse des nunmehr fast erwachsenen Martin Schlosser. Wir befinden uns im Jahr 1982 und Kohl wird Kanzler. Endlich hat Martin Schlosser eine Freundin gefunden, und schon beginnen die zermürbenden Beziehungsdiskussionen. Außerdem möchte Martin nichts dringender, als endlich Meppen entfliehen. Dafür muss er aber erst einmal sein Abitur bestehen. Wir erfahren in diesem Roman wie ihm das gelingt. Wie er sich danach als Spülkraft in einem Hotel auf Norderney bewährt, wie das Soldatenleben ist, wie ihm seine Drogenexperimente bekommen. Und wie ihm das Wohngemeinschaftsleben gefällt. Und ob er seine Beziehung durch die Zeiten retten kann. Martins Lebensweg führt uns LeserInnen diesmal nach Brokdorf, Hamburg, Amsterdam, Osnabrück, Bielefeld, München, Venedig, Wien und Göttingen – und immer wieder zurück ins ach so verhasste Meppen. Aber: Martin Schlosser bricht endlich in die weite Welt zu großen Abenteuern auf.

    Gehört

    MONO – Nowhere Now Here

    MONO ist eine japanische Instrumentalband, die 1999 in Tokio gegründet wurde. Die Band besteht aus Takaakira ‚Taka‘ Goto, der E-Gitarre und Glockenspiel spielt, Hideki ‚Yoda‘ Suematsu, der ebenfalls E-Gitarre und Glockenspiel spielt, Dahm Majuri Cipolla am Schlagzeug und Tamaki Kunishi, die Bass, E-Gitarre, Klavier und wiederum das Glockenspiel spielt.

    Der Band dienen laut eigenen Angaben eine Vielzahl experimenteller, avantrockistischer und klassischer MusikkünstlerInnen als Inspirationsquelle. MONO erklärte jedoch, dass das Ziel darin bestehe, über das Genre hinauszugehen, und lehnte deswegen auch das häufig im Zusammenhang mit der Band verwendete Post-Rock-Label ab. Monos Sound zeichnet sich durch die Lead- und Rhythmusgitarren von Goto und Yoda aus, die beide Hall-, Verzerrungs- und Verzögerungseffekte ausgiebig nutzen. Die Live-Auftritte der Band zeichnen sich durch ihre Intensität sowohl im Spiel als auch in der Dynamik aus. Nach 10 Alben erhielt die Band die Auszeichnung ‚The Marshall Hawkins Awards“ vom Idyllwild International Festival of Cinema für ihren Kurzfilm ‚Where We Begin‘ im Jahr 2015. Für den 2016 erschienenen Spielfilm ‚The 4th Company‘ wurde die Band für den ‚Ariel Award for Best Original Music Score‘ nominiert. 2018 wurde die Band als einer der Headliner zum Londoner Meltdown Festival eingeladen, persönlich angefragt von Robert Smith von The Cure.

    Auf ‚Nowhere Now Here‘, fügt die Band nun also dem Ganzen uch noch einen Hauch Elektronik hinzu. Das Album ist die erste MONO-Veröffentlichung mit dem neuen Drummer Dahm Majuri Cipolla. Außerdem gibt die Bassistin Tamaki ihr Gesangsdebüt und singt den Song ‚Breathe‘. Die lange Karriere der Band hat sie in praktisch jeden Winkel dieses Planeten geführt, und das bereits einige Male. Der NME sagte: ‚Das ist Musik für die Götter‘. ‚Nowhere, Now Here‘ wurde 2019 anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Band weltweit veröffentlicht. Das Album wurde erneut von Steve Albini, dem langjährigen Freund der Band, im Electrical Audio Studio, Chicago, produziert.

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    Hazel Brugger

    Hazel Brugger wurde 1993 in San Diego, Kalifornien geboren. Sie ist eine schweizerisch-US-amerikanische Slam-Poetin, Stand-up-Comedian, Kabarettistin, Autorin und Moderatorin. Durch ihre Geburt in den USA besitzt sie neben dem Schweizer Bürgerrecht auch die US-amerikanische Staatsbürgerschaft. Nach Beendigung der Kantonsschule begann sie ein Studium der Philosophie und Literatur an der Universität Zürich, das sie aber nicht beendete.

    Sie schrieb von 2014 bis 2017 eine zweiwöchentliche Kolumne für die Zeitschrift ‚Das Magazin‘ und war von 2013 bis 2014 Kolumnistin für ‚Hochparterre‘ und für die ‚TagesWoche‘. Sie moderiert den Live-Talk ‚Hazel Brugger Show and Tell‘ im Zürcher Theater Neumarkt.
    2013 gewann sie den ‚Schweizer Meister‘-Titel im Poetry-Slam bei den vierten Poetry-Slam-Meisterschaften.
    2015 startete sie ihr erstes abendfüllendes Kabarettprogramm, was ‚Hazel Brugger passiert‘ heißt.
    2016 ist sie in der ‚heute-show‘ des ZDF als Außenreporterin zu sehen.
    2016 trat sie erstmals als Gast in der ZDF-Satiresendung ‚Die Anstalt‘ auf.
    2017 gewann sie als bisher jüngste Preisträgerin den Kabarett-Preis ‚Salzburger Stier‘.

    Seit 2019 ist sie mit ihrem zweiten Soloprogramm ‚Tropical‘ auf den Bühnen zu sehen.
    Ebenfalls seit 2019 produziert und moderiert Brugger zusammen mit Thomas Spitzer die YouTube-Serie ‚Deutschland Was Geht‘, in welcher skurrile oder besondere Orte in Deutschland vorgestellt werden. Im Rahmen dieser Reihe treten auch andere Comedians auf, wie z. B. Lutz van der Horst oder Nico Semsrott.

    Verkostet

    Bowmore 17 White Sands

    Bowmore wurde 1779 von David Simson gegründet. Es war die erste legale Brennerei auf Islay und eine ist der ältesten Schottlands. Sie ist nach der gleichnamigen Stadt benannt. Wie viele schottische Whiskybrennereien wechselte auch Bowmore im Laufe der Zeit mehrmals die Besitzer. Während des Zweiten Weltkrieges war die Brennerei geschlossen, die Gebäude dienten als Stützpunkt für Flugboote. Das war die einzige Unterbrechung der Produktion. Ansonsten wird hier seit 1779 durchgehend produziert. Seit 1994 gehört Bowmore zur japanischen Suntory-Gruppe. Einer der Besonderheiten der Brennerei ist die eigene Mälzerei, die ca. 30% des Bedarfs an Malz deckt, der Rest wird vom Festland hinzugekauft. Genau wie Glenmorangie nutzt Bowmore Fässer höchstens zweimal. Es kommen lediglich First-Fill- und Second-Fill-Fässer zum Einsatz.

    Der 17-jährige ‚White Sands‘ wurde in Bourbonfässern gelagert und wird mit 43% abgefüllt. Er ist gefärbt und kühlgefiltert.

  • Albert Camus, The National, Mahogany Sessions und Big Peat

    300 Mal Feuilletöne! Wow! Da sagen wir lieb Danke an alle die uns unterstützen, unterstützt haben oder noch werden. Ohne euch ginge das alles nicht. Nichtsdestotrotz gibt es auch in der 300. Episode die Rubriken ‚Gelesen‘, ‚Gehört‘, ‚Gesehen‘ und ‚Verkostet‘. Und so lasen wir ‚Der Mensch in der Revolte‘ von Albert Camus, hörten ‚I am easy to find‘ von The National, sahen uns den ‚Mahogany Sessions‘-YouTube-Kanal an und verkosteten einen Big Peat.

    Gelesen

    Albert Camus – Der Mensch in der Revolte

    Albert Camus schrieb im Jahre 1942 ‘Der Mythos des Sisyphos’ und im Jahre 1951 ‘Der Mensch in der Revolte’. Diese beiden Werke sind die beiden philosophischen Hauptwerke des Franzosen, der aber auch in seinen Romanen immer wieder seine Philosophie zum Ausdruck bringt. Im Zentrum dieser Philosophie steht das Absurde. Erkennt “Mensch” die Sinnlosigkeit der Welt, so stürzt es diesen im Verlaufe seines Strebens nach ebendiesem Sinn in tiefste existentielle Krisen. „Das Absurde kann jeden beliebigen Menschen an jeder beliebigen Straßenecke anspringen.“, sagt Camus. Das menschliche Streben nach Sinn in einer sinnleeren Welt muss notwendigerweise vergeblich sein. Da es laut Camus kein transzendentes Wesen gibt, welches zumindest Dinge angestoßen hat, kann es auch keinen Sinn geben. Somit gibt es auch keine Hoffnung und keinen Trost auf Erlösung oder ähnliches. Sinn ergeben Dinge, die gemacht wurden – nicht die, die da sind, ohne gemacht worden zu sein.

    Was also tun? Um nicht zu resignieren, fordert Camus den auf sich allein gestellten Menschen auf, unabhängig von einem Gott und dessen Gnade selbstbestimmt sein Bewusstsein neuer Möglichkeiten zu nutzen. Letzteres haben wir auch schon bei Sartre gehört. Camus folgert, dass der Mensch sich in Auflehnung, Widerspruch und Revolte üben möge. Außerdem könne man, da man nur ein Leben habe, auch nur dieses eine Leben leben. Deswegen solle man es unbedingt so leben, dass es so viel Spaß wie möglich machen möge.

    ‚Der Mensch in der Revolte‘ erschienen 1951 und ist eine Sammlung philosophisch-politischer Essay. Ausgangspunkt ist wie schon in ‘Der Mythos des Sisyphos’ die Philosophie des Absurden.

    ‚Der Mensch in der Revolte‘ begleitet die LeserInnen zunächst durch die Ideengeschichte der Moderne, durch die aus Geschichtsphilosophien aller Spielarten hervorgegangenen politischen Theorien und Praxen. Albert Camus entdeckt hier Verwandtschaften zwischen scheinbar gegensätzlichen Ideologien; er spitzt die Theorien und politischen Strategien bis zum Selbstwiderspruch zu:

    • Im vorgeblich antibourgeoisen Marxismus entdeckt er unter anderem eine recht bürgerliche Wissenschaftsfrömmigkeit.
    • Den auf szientistische Exaktheit bedachten Positivismus entlarvt Camus als unwissenschaftlich.

    Ähnlich führt er die Absurditäten politischer Bewegungen unterschiedlichster Art vor Augen:

    • Klassischer, angeblich freiheitliche Anarchismus bakuninscher Prägung war tatsächlich eher autoritär und diktatorisch.
    • Nationalsozialisten arbeiteten bei ihrer als ‚Erlösung‘ vorgestellten ’nationalen Revolution‘ mit biblischen Versatzstücken. Camus schildert Hitler als „gestiefelten Jehova“.
    • Nietzsche gesellt er zum Dekalog-Empfänger Moses auf den Berg.

    Camus’ Fazit aus „zwei Jahrhunderten metaphysischer oder historischer Revolte: „Mit fanatischen Anhängern einer Ideologie oder eines Glaubens lässt sich nicht diskutieren. Die einen streben nach innerweltlicher, die anderen nach außerweltlicher Erlösung. Beiden entgeht die sich jeweils aktuell bietende, relative Veränderungsmöglichkeit, deren Wahrnehmung eine fortgesetzte „Spannung“ und Aufmerksamkeit erfordert. Ein „gelobtes Land“ absoluter Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit gibt es hier nicht zu entdecken.“

    Gehört

    The NationalI am easy to find

    The National gründete sich 1999. Stilistisch ist es wohl am ehesten Indie-Rock mit Einflüssen von Joy Division, Wilco, Nick Cave and the Bad Seeds und Leonard Cohen. Die Band besteht aus dem Sänger Matt Berninger und gleich zwei Brüderpaaren, nämlich Aaron und Bryce Dessner sowie Scott und Bryan Devendorf. Die genannten Einflüsse lassen es bereits erahnen, die Texte sitzen eher in der dunklen und melancholischen Ecke. The National ist in ihrem Bereich eine der wichtigsten Bands, die es zur Zeit gibt. Und eine Band, die noch kein einziges Album aufgenommen hat, das auch nur annähernd durchschnittlich war.

    Es handelt sich also wieder um eine dieser großen Bands. Eine dieser Bands, von der wir nichts anderes erwarten als ein grandioses Album. Und wie oft wurden wir schon enttäuscht, auch in diesem Jahr. Siehe Epsidode 298, da genügte Vampire Weekend unseren Ansprüchen nicht. Ob The National unseren Ansprüchen nach 300 Jahren Feuilletöne genügen wird?

    Das Album – hoffentlich keine Enttäuschung!

    ‚I Am Easy to Find‘ ist das achte Studioalbum von The National, das im Mai 2019 veröffentlicht wurde. Der Nachfolger des 2017er Albums der Band, Sleep Well Beast, wird von einem 24-minütigen Kurzfilm mit der Schauspielrerin Alicia Vikander begleitet. Die Regie führte Mike Mills. Alicia Vikander ist auch auf dem Albumcover zu sehen.

    Das Album und der Film, obwohl sie sich gegenseitig beeinflusst haben, sind im Wesentlichen getrennt voneinander zu betrachten. In einer Pressemitteilung heißt es, dass das Album nicht der Soundtrack für den Film sei. Die Idee für das Album selbst kam jedoch, nachdem der Film gedreht wurde. Der Großteil des Albums wurde im ‚Long Pond Studio‘ im New Yorker Hudson Valley aufgenommen. Die übrigen Aufnahmen enstanden in Paris, Berlin, Dublin, Cincinnati, Austin und Brooklyn.

    Auf dem Album sind GastmusikerInnen zu hören wie z.B. Lisa Hannigan, Sharon Van Etten, Mina Tindle, Gail Ann Dorsey, Kate Stables und den Brooklyn Youth Chorus.

    Gesehen

    Mahogany Sessions (YouTube)

    ‚Mahogany Sessions‘ ist ein YouTube-Kanal aus London, der 2009 gegründet wurde. Die ZuschauerInnen können hier Auftritte von Künstlern wie Billy Lockett, Rhye, Jack Garrett, Laura Marling und Roo Panes bewundern. Das alles startete ursprünglich 2009 als Musikblog ‚The Mahogany Blog‘. Schon bald bildete sich eine große Fangemeinde und ein Jahr später, im Juli 2010, wurde der YouTube-Kanal ‚The Mahogany Sessions‘ gestartet.

    In Zusammenarbeit mit Moët Hennessy – Louis Vuitton entwickelte Mahogany Sessions 2017 ein Musik- und Food-Festival mit dem Michelin-Sternekoch Francis Mallman und Live-Musik von Jacob Banks, Ady Suleiman und Jones.

    Verkostet

    Douglas Laing – Big Peat

    Das schottische Whiskyunternehmen wurde 1948 von Fred Douglas Laing gegründet. Douglas Laing & Co. ist ein unabhängiger Scotch Whisky Blender und Abfüller, spezialisiert auf Single Cask Abfüllungen. Das Unternehmen befindet sich in Familienbesitz. Einer der Unternehmensphilosophien lautet „no colouring – no chillltration – no nonsense“. Und so werden die Malts meist in Fassstärke, ungefärbt und nicht kältegefiltriert in die Flaschen abgefüllt.

    Dieser mit 40ppm abgefüllte Blended Malt wurde aus mehreren Islay Whiskys kreiert. Enthalten sind: Ardbeg, Caol Ila und Bowmore und Port Ellen. Der Big Peat hat bei den World Whiskies Awards 2010 den Titel als ‚Best Blended Malt Scotch Whisky‘ abgeräumt. Er ist mit 46% abgefüllt und ist weder gefärbt noch kühlgefiltert.

  • Michelle Marly, Ornette Coleman, Dogs of Berlin und Ben Bracken Islay Single Malt Scotch Whisky

    In unserer 299. Episode lasen wir ‚Madame Piaf und das Lied der Liebe‘ von Michelle Marly, hörten ‚The Shape of Jazz to Come‘ von Ornette Coleman, sahen ‚Dogs of Berlin‘ und verkosteten den Islay Single Malt Scotch Whisky von Ben Bracken.

    Gelesen

    Michelle Marly – Madame Piaf und das Lied der Liebe (Aufbau-Verlag)

    Die Autorin Michelle Marly heißt eigentlich Micaela Jary und wurde 1956 in Hamburg geboren. Sie ist die Tochter des Komponisten Michael Jary. Sie wuchs in Hamburg, München und Lugano auf. In München studierte sie Englisch und Italienisch. Sie arbeitete viele Jahre als Redakteurin, Ressortleiterin und stellvertretende Chefredakteurin für verschiedene Zeitschriften.
    Seit 1993 schreibt Micaela Jary Bücher, unter dem Pseudonym Gabriela Galvani schrieb sie erfolgreich historische Romane, darunter ‚Die Seidenhändlerin‘ im Aufbau-Verlag, der Roman, der 2009 den 2. Platz beim DeLiA-Literaturpreis belegte. 2018 erschien ihre erste Romanbiografie ‚Mademoiselle Coco und der Duft der Liebe‘ unter dem Pseudonym Michelle Marly. Sie wohnte viele Jahre in Paris und lebt heute in München und Berlin. 2011 bis 2012 war sie Jury-Mitglied für den DeLiA-Literaturpreis. 2012 gehörte sie der Jury für den Putlitzer Preis an und 2013 der Jury für das Genre historischer Kriminalroman für den HOMER Literaturpreis.

    Der Roman beginnt im Jahr 1944 in Paris: Nach Ende der deutschen Besatzung wird die Sängerin Édith Piaf der Kollaboration angeklagt – und fürchtet ein Auftrittsverbot. Während sie ihre Unschuld zu beweisen versucht, lernt sie Yves Montand kennen, einen ungelenken, aber talentierten jungen Sänger. Édith beginnt mit ihm zu arbeiten, und schon bald werden aus den beiden Chansonniers Liebende. Das Glück an Yves’ Seite inspiriert Édith zu einem Lied, das sie zu einer Legende machen könnte – ‚La vie en rose‘.

    Gehört
    Ornette ColemanThe Shape of Jazz to come

    Randolph Denard Ornette Coleman wurde 1930 in Fort Worth in Texas geboren. Er war Jazz-Musiker, der vor allem Alt-, gelegentlich auch Tenorsaxophon, Trompete und Geige spielte und auch ein wichtiger Komponist war. Ornette Coleman gilt als Pionier des Free Jazz und ist der Schöpfer der ‚Harmolodics‘. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen und nach dem Tod seines Vaters als Halbwaise auf. Sein erstes Saxophon bekam er mit 14. Er brachte sich von nun an sowohl das Saxophonspiel als auch das Notenlesen selbst bei. Mit 19 Jahren ging er von seinem Zuhause weg, um Armut und Rassendiskriminierung im Süden der USA zu entfliehen.

    In Los Angeles schlug er sich zunächst mit Hilfsjobs durch und eignete sich 1950 wiederum im Selbststudium Harmonielehre und Musiktheorie an. Hier entwickelte er auch eigenen musikalischen Konzepte und fand Unterstützer. u.a. in Billy Higgins (Schlagzeug) und Charlie Haden (Bass). Diese lernte er 1958 in der Band von Paul Bley (Klavier) kennen, die um Coleman und Cherry erweitert wurde, bevor sie durch Bleys Ausstieg zum Ornette Coleman Quartet wurde.
    Die Band spielte in kleinen Clubs in Los Angeles. Ihren ersten Plattenvertrag erhielt sie nur durch Zufall, denn eine Plattenfirma kaufte eines von Colemans Arrangements. Sie fand aber außer dessen Gruppe niemand, der dieses auch spielen konnte.

    ‚The Shape of Jazz to Come‘ ist das zweite Studioalbum von Ornette Coleman, das den Übergang zum Free Jazz und Avantgarde Jazz vollzieht. Am 22. Mai 1959 aufgenommen, bestand die Besonderheit dieses Albums im Verzicht auf konventionelle Harmoniewechsel. Teilweise löst sich die Musik hier erstmals vom traditionellen Jazz-Formschema.

    Alle sechs Titel des Albums sind Eigenkompositionen von Ornette Coleman. Den Titeln ist gemeinsam, dass sie zwar noch am traditionellen Ablauf von Jazzstücken, also an ‚Thema – Improvisationen – Thema‘ orientiert sind, sich aber von den damals gebräuchlichen harmonischen Strukturen lösen, was durch kommunikative Musikalität ermöglicht wurde. Die Solisten sind dadurch nicht an harmonische Vorgaben gebunden und genießen wesentlich größere Freiheiten im Umgang mit dem eigenen Tonmaterial. Dieses Konzept war ein entscheidender Schritt in der Entwicklung des ‚Free Jazz‘, ein Begriff der später durch ein weiteres Album von Coleman geprägt wurde.

    ‚Lonely Woman‘ – der erste Song aus dem Album – ignoriert schlicht die Regeln des Bebop. Der schnelle Rhythmus steht konträr zu den beiden Bläsern, die das Thema in einem langsamen Rubato darüber spielen. Haden spielt auf dem Bass eher Akzente als dass er eine metrische Orientierung verfolgt. Die Melodie wird in den Soli kaum noch aufgenommen und die Grundstimmung des Stückes schwankt zwischen verschiedenen Emotionen: Sorge, Sympathie und Resignation. Das Stück genießt mittlerweile den Rang eines Standards und ist vermutlich die Komposition von Coleman, die am häufigsten von anderen Jazzmusikern gespielt wird.

    Die Stücke bewegen sich zwischen Unrast, Aufgekratztsein, Glück und Trauer, das Stück erlaubt den Solisten diesen Gefühle nachzuspüren, was Coleman in besonders humorvoller Weise gelingt. Also ganz ähnlich wie bei der Zwölftontechnik, wo es ja auch auf Stimmungen und Bilder ankommt.

    Das Foto auf dem Cover, ein Porträt von Coleman, wurde von Lee Friedlander aufgenommen.

    Das Album und Colemans Konzept lösten bei seiner Erscheinung heftige Kontroversen aus. Das Jazzpublikum tat sich zunächst schwer, in der freien Improvisation Strukturen zu erkennen, was zu Vorwürfen der Beliebigkeit und mangelnder Fähigkeiten führte. Auch Jazzgrößen wie Miles Davis verweigerten Colemans Musik zum damaligen Zeitpunkt die künstlerische Anerkennung. Dennoch wurde dem Album dadurch natürlich eine große Aufmerksamkeit geschenkt. Obwohl die Kontroverse über Tradition und Avantgarde im Jazz bis heute andauert, und Musiker wie Wynton Marsalis diese Musik bis heute nicht akzeptieren, wird ‚The Shape of Jazz to Come‘ heute überwiegend als Klassiker der Jazzgeschichte wahrgenommen. Ob man es mag oder nicht, es ist eines der wichtigsten Alben der Musikgeschichte, auch außerhalb des Jazz‘. Ornette Coleman hat eine eigene Harmonielehre geklöppelt, ein eigenes Musikgenre in die Welt gesetzt und Musikgeschichte geschrieben.

    Gesehen

    Dogs of Berlin

    Dogs of Berlin ist eine deutschsprachige Dramaserie des Streaminganbieters Netflix und nach Dark die zweite deutsche Produktion bei Netflix. Die Dreharbeiten begannen 2017 in Berlin unter der Regie von Christian Alvart und Produzent Sigi Kamml. In den Hauptrollen sind Fahri Yardım und Felix Kramer zu sehen, sie spielen ein Ermittlergespann, das gegen die Verbrechen der Berliner Unterwelt den Kampf aufnimmt. Die Serie ist seit Dezember 2018 bei Netflix zu sehen.

    Die Geschichte handelt von einem Mord an einem deutsch-türkischen Fußball-Nationalspieler, der am Vortag eines internationalen Fußballspiels einem Verbrechen zum Opfer fällt.
    Möglich erscheint vieles, etwa dass Neonazis hinter dem Mord stecken oder der türkische Familienclan des Fußball-Superstars. Die Ermittlungen gehen jedoch auch in die Richtung der Berliner Libanesen-Mafia, bis am Ende sogar hohe Beamte der Hauptstadt ins Visier geraten.

    Verkostet

    Ben Bracken

    Ben Bracken keine Brennerei, sondern ein Label, was bei Lidl verkauft wird. Es handelt sich um verschiedene Malts, die aus verschiedenen Brennereien verschiedener Regionen stammen. Deswegen gibt’s auch keine Geschichte zu diesem Malt. Wir haben uns insgesamt Drei dieser Malts vorgenommen. Zwei haben wir schon probiert, in Episode 297 und 298. Der letzte in dieser Serie ist der ‚Islay Single Malt Scotch Whisky‘, der also von der Insel Islay stammt. Er ist mit 40% abgefüllt sowie gefärbt und kühlgefiltert.