The Beach Boys, The Clash, Death Cab for Cutie und Mas del Perie

Moin Alle! Auch im Jahr 2022 sind wir wieder für euch da. Und wir beginnen mit ein paar Klassikern. Wir hörten ‚Pet Sounds‘ von The Beach Boys, ‚London Calling‘ von The Clash und ‚Transatlanticism‘ von Death Cab for Cutie. Wie immer gibt’s am Ende auch wieder einen Wein, diesmal einen Mas del Perie – Fabien Jouves Malbec Invaders 2018.

In der UKW-Sendung gespielte Titel

The Beach Boys – Wouldn’t it be nice

The Beach Boys – I just wasn’t made for these Times

The Clash – Spanish Bombs

The Clash – London Calling

Death Cab for Cutie – The new Year

Death Cab for Cutie – Transatlanticism

The Beach Boys – Pet Sounds

Die Beach Boys sind eine US-amerikanische Rockband, die 1961 in Kalifornien gegründet wurde. Die ursprüngliche Besetzung der Gruppe bestand aus den Brüdern Brian, Dennis und Carl Wilson, ihrem Cousin Mike Love und ihrem Freund Al Jardine. Sie zeichneten sich durch ihre Harmonien, jugendorientierten Themen und musikalischen Einfallsreichtum aus und wurden zu einem der einflussreichsten Bands der 60er.

Sie griffen auf Rock’n’Roll der 50er Jahre und R&B zurück, um ihren Sound zu kreieren, und integrierten oft klassische Musik und Jazz-Elemente. Das alles wurde kombiniert mit unkonventionellen Aufnahmetechniken.

1963 hatten sie ihren ersten Hit mit ‚Surfin‘ U.S.A.‘. Danach hatten sie weitere Top-Ten-Singles, die eine südkalifornische Jugendkultur aus Surfen, Autos und Romantik widerspiegelten, was als California Sound bezeichnet wurde. Mit dem Album The Beach Boys Today! aus dem Jahr 1965 wurden die Texte persönlicherer und musikalisch wartete man nun mit groß angelegten Orchestrierungen auf.

Die Beach Boys sind eine der von der Kritik am meisten gefeierten und kommerziell erfolgreichsten Bands aller Zeiten und haben weltweit über 100 Millionen Platten verkauft. Sie trugen dazu bei, populäre Musik als anerkannte Kunstform zu legitimieren und beeinflussten die Entwicklung von Musikgenres und -bewegungen wie Psychedelia, Power-Pop, Progressive Rock, Punk, Alternative und Lo-Fi.

Zwischen den 1960er und 2010er Jahren erreichte die Band mit 36 Songs die US-Top 40. Die Gründungsmitglieder wurden 1988 in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Pet Sounds ist das elfte Studioalbum der Band, das 1966 veröffentlicht wurde.

In den USA stieß es zunächst auf eine eher verhaltene Kritik und erreichte ’nur‘ Platz 10 der Billboard-Top-LPs-Charts. In Großbritannien hingegen wurde das Album von Kritiker:Innen gelobt und erreichte Platz 2 der Top 40 Album Charts, wo es sechs Monate lang in den Top Ten blieb.

Pet Sounds wurde dort als ‚das progressivste Pop-Album aller Zeiten‘ beworben und erhielt sehr gute Kritiken für ehrgeizige Produktion, anspruchsvolle Musik und emotionale Texte.

Es gilt heute als eines der einflussreichsten Alben der Musikgeschichte. Das Album wurde produziert, arrangiert und fast vollständig von Brian Wilson mit Gasttexter Tony Asher komponiert. Ziel war es, ‚das größte Rockalbum aller Zeiten‘ zu schaffen – ein zusammenhängendes Werk, ein Konzeptalbum. Es wird manchmal als ein Brian Wilson-Soloalbum angesehen. Mit Elementen aus Pop, Jazz, Klassik und Avantgarde vermischten Wilsons Wall of Sound-basierte Orchestrierungen konventionelle Rock-Sounds mit Gesangsharmonien, Klängen und Instrumenten, die noch nie zuvor mit Rock in Verbindung gebracht wurden, wie z Fahrradklingeln, Waldhorn, Flöten, Theremin, Streicher und Getränkedosen.

Das Album konnte nicht live reproduziert werden und es war das erste Mal, dass eine Band das übliche Rock-Band-Format für eine ganze LP aufgab. Die Gesamtproduktionskosten des Albums überstiegen 70.000 US-Dollar – das entspricht 560.000 US-Dollar im Jahr 2020. Pet Sounds revolutionierte die Musikproduktion und die Rolle der Produzenten in der Musikindustrie, führte neue Ansätze für Orchestrierung, Akkord-Voicings und strukturelle Harmonien ein und förderte die kulturelle Legitimation populärer Musik, eine größere öffentliche Wertschätzung für Alben, die Verwendung von Aufnahmestudios als wichtigen Teil für den Klang eines Albums. Es hat mehrere Listen für das beste Album aller Zeiten angeführt, darunter die von NME, Mojo, Uncut und The Times.

The Clash – London Calling

The Clash waren eine 1976 in London gegründete englische Punkband, die eine entscheidende Rolle im britischen Punkrock spielte. Angekündigt als ‚The Only Band That Matters‘, hatten sie auch entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung von Post-Punk- und New-Wave und verwendeten Elemente einer Vielzahl von Genres wie Reggae, Dub, Funk, Ska und Rockabilly.

The Clash bestand aus dem Sänger und Gitarristen Joe Strummer, dem Gitarristen und Sänger Mick Jones, dem Bassisten Paul Simonon und dem Schlagzeuger Nicky Headon. Die Band löste sich Anfang 1986 auf.

Im Januar 2003, kurz nach dem Tod von Joe Strummer, wurde die Band – einschließlich des ursprünglichen Schlagzeugers Terry Chimes – in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen. Im Jahr 2004 platzierte der Rolling Stone The Clash auf Platz 28 seiner Liste der ‚100 größten Künstler aller Zeiten‘.

London Calling ist das dritte Studioalbum von The Clash. Es handelt sich um ein Doppelalbum, was in Großbritannien 1979 und in den Vereinigten Staaten 1980 veröffentlicht wurde. The Clash nahmen das Album im August, September und November 1979 mit dem Produzenten Guy Stevens in den Wessex Sound Studios in London auf, nachdem sie das Management wechselten und Songwriter Joe Strummer eine Schreibblockade hatte. London Calling verbindet traditionellen Punkrock-Sound mit einer New-Wave-Ästhetik und spiegelt das wachsende Interesse der Band an Stilen jenseits ihrer Punk-Wurzeln wider. So sind hier u.a. Reggae, Rockabilly, Ska, New Orleans R&B, Pop, Lounge-Jazz und Hardrock-Einflüsse zu hören. In den Lyrics geht es um soziale Ausgrenzung, Arbeitslosigkeit, Rassenkonflikte, Drogenkonsum und die Verantwortung des Erwachsenwerdens.

Das Album war ein Top-Ten-Chart-Erfolg in Großbritannien und der Song ‚London Calling‘ war ein Top-20 Erfolg. Das Album hat sich weltweit über fünf Millionen Mal verkauft und wurde in den USA für eine Million verkaufte Exemplare mit Platin ausgezeichnet. Es wurde von der Kritik weithin gelobt und wurde rückblickend als eines der größten Alben aller Zeiten bezeichnet.

Death Cab for Cutie – Transatlanticism

Death Cab for Cutie ist eine US-amerikanische Alternative-Rock-Band, die 1997 im Bundestaat Washington gegründet wurde.

Die Band war ursprünglich ein Soloprojekt von Gibbard, der das Projekt aber nach Erhalt eines Plattenvertrags zu einer Band erweiterte.

1998 veröffentlichten sie ihr Debütalbum ‚Something About Airplanes‘. Ihr neuntes und neuestes Studioalbum ‚Thank You for Today‘ wurde 2018 veröffentlicht.

Death Cab for Cuties Musik wird als Indie-Rock, Indie-Pop und Alternative-Rock bezeichnet. Die Band ist bekannt für eine unkonventionelle Instrumentierung, für Gibbards unverwechselbare Stimme und seinen lyrischen Stil.

Neben ihren Studioalben hat die Band vier EPs, zwei Live-EPs, ein Live-Album und ein Demo-Album veröffentlicht. Der Name der Band stammt von dem Song ‚Death Cab for Cutie‘, geschrieben von Bonzo Dog Doo-Dah Band.

Transatlanticism ist das vierte Studioalbum der Band, das 2003 veröffentlicht wurde. Das Album entstand in fünf Tagen. Die Platte ist ein Konzeptalbum, das das Thema Fernbeziehung behandelt. Gibbard schrieb die Texte, die recht düster sind und sich auf das Bedürfnis konzentrieren geliebt zu werden.

Der Titel des Albums bezieht sich auf den Atlantischen Ozean und verwendet ihn als Metapher für geografische und emotionale Trennung. Chris Walla, Gitarrist der Band, produzierte das Album.

Das Artwork wurde von der Künstlerin Adde Russell erstellt.

Das Album war ein Erfolg: Es landete auf Platz 97 der Billboard 200 und wurde von der Recording Industry Association of America (RIAA) für 500.000 Exemplare in den USA mit Gold ausgezeichnet. Es wurde von Musikkritiker:Innen in den höchsten Tönen gelobt, u.a. wegen seines emotionalen Tons und seiner weitläufigen Musik.

Mas del Perie – Fabien Jouves Malbec Invaders 2018

Fabien Jouves zählt zur neuen Generation an Winzern, die intensiv über die Neuausrichtung von Winzertraditionen ihrer Region nachdenken. Nachdem er zunächst in Bordeaux Erfahrung sammeln konnte, übernahm er 2066 das Weingut seiner Eltern in Cahors, Südfrankreich, und modernisierte.

Durch Verzicht auf Filtration, neues Holz, biodynamische Landwirtschaft und nur seichte Extraktion versucht er, seine Weine besonders frisch, fruchtig und trinkbar zu machen. Sie sind außerdem überwigend im Beton ausgebaut. Wir haben heute einen „Malbec Invaders“ dabei, optisch und mit dem Namen spielt er wohl auf das Kult-Spiel ‚Space Invaders‘ an. Er kommt vollständig aus Malbec-Trauben und hat 13 % vol. Ob er allerdings nach Aliens schmecken wird, bleibt noch herauszufinden…

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