Feuilletöne – Sendung 190 – Postrock – Lara, Bark Psychosis und Caspian

Diesmal geht es um Post-Rock. Und weil wir davon gar nicht so wahnsinnig viel Ahnung haben, haben wir uns eine Gästin eingeladen, nämlich die wunderbare Lara.

Lara

Lara ist auf dem Weg eine Psychologin zu werden, schreibt für das Online Magazin Pretty in Noise als Autorin unter dem Namen Lara Void und ist höchst offiziell von Herrn Martinsen zur Diplom-Postrockologin ernannt worden. Bei Twitter ist sie als @VegaVoid unterwegs.

Post-Rock

Post-Rock ist wieder einmal eines dieser Musikgenres, das sich nicht so recht einordnen lässt. Post-Rock ist Musik, die von Instrumenten gekennzeichnet ist, die gewöhnlich mit Rock verbunden werden, die hier aber andere Aufgaben übernehmen als beim klassischen Rock. So übernehmen z. B. Gitarren quasi den Gesang, wenn man so will. Deshalb sind Post-Rock-Songs oft instrumental. Außerdem gibt es nicht die für den Rock typische Struktur der Strophe und des Refrains. Bekannte Bands sind u.a. Sigur Rós, Godspeed You! Black Emperor, Stereolab, Mogwai, Explosions in the Sky, Don Caballero oder Tortoise. Allein die genannten Bands sind so unterschiedlich in ihrer musikalischen Ausdrucksweise, dass es sehr schwer fällt, eine allgemein gültige Aussage über den Klang von Post-Rock zu machen. Als Beginn des Genres werden allgemein die späten 80er oder frühen 90er Jahre genannt.

Bark Psychosis

Im Jahr 1994 wurde zum ersten mal der Begriff “Post-Rock” benutzt. Und zwar im Zusammenhang mit dem Album ‘Hex’ der Band Bark Psychosis. Der Musikjournalist Simon Reynolds hat diesen Begriff geprägt. ‘Hex’ gilt deswegen als eines der einflussreichsten Alben des Post-Rock, weil es dieses Label als erstes explizit bekommen hat.

Caspian

Eine ganz besondere Post-Rock-Band sind Caspian. Eigentlich ursprünglich typische Vertreter des Genres, unterscheiden sie sich doch immer wieder von anderen Bands dieser Musikrichtung und man findet plötzlich Dinge wieder, die man gemeinhin gar nicht mit Post-Rock verbindet. So wird auf dem Album ‘Dust and Disquiet’ plötzlich gesungen und es gibt eine Songstruktur, die so gar nicht zum Genre Post-Rock passen mag. Lara erzählt uns, warum diese Band für sie so besonders ist.

Castles High, Marble Bright

Ein Song, der Lara ganz besonders am Herzen liegt, ist ‘Castles High, Marble Bright’. Warum dieser Song so besonders ist, das hat sie uns in dieser Sendung auch noch erzählt.

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